Bärendienst für Umwelt und Gesellschaft Umweltbundesamt bestreitet Nachweis von Obsoleszenz

Am Mittwoch, 11. Mai 2016, fand vor dem Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung unter Vorsitz von Andreas Jung (CDU/CSU) die Anhörung zur UBA-Studie Obsoleszenz statt. Dort sagte Ines Oehme, beim Bundesumweltamt für die Bereiche Öko-Design, Umweltkennzeichnung und umweltfreundliche Beschaffung zuständig, dass die Absicht von Herstellern, durch eingebaute Mängel für eine kurze Lebensdauer ihrer Produkte zu sorgen - die sogenannte geplante Obsoleszenz - laut einer vom Bundesumweltamt in Auftrag gegebenen Studie nicht nachweisbar sei. Jetzt titelt der Bundestag in seiner Mediathek "Obsoleszenz nicht nachweisbar" und schreibt: "Die Absicht von Herstellern, durch eingebaute Mängel für eine kurze Lebensdauer ihrer…

Onlinerat empfiehlt Ahndung von geplanter Obsoleszenz Umweltprogramm beim BMUB für Langlebigkeit und Reparierbarkeit

Der Onlinerat auf dem Online-Umweltforum zum neuen Umweltprogramm vom BMUB empfiehlt die Ahndung von geplanter Obsoleszenz und lädt ein, dies zu bewerten und mit Vorschlägen für weitere Maßnahmen für Haltbarkeit und Reparierbarkeit und ergänzenden Kommentaren zu ergänzen. Bitte nutzt diese hervorragende Gelegenheit nach Kräften, um dieses Thema im kommenden Umweltprogramm on top zu setzen. [JETZT MITWIRKEN]

Geplante Obsoleszenz beenden: EU fordert, Frankreich handelt und deutsches Verbraucherministerium ignoriert Faktenlage

Verbraucherstaatssekretär Ulrich Kelber (SPD) sieht keine "Nachweise" dafür, dass Geräte absichtlich schlechter gebaut werden als nötig. Mehr als erstaunlich ist diese nach wie vor anhaltende Missachtung der Faktenlage. Die Formulierung "schlechter als nötig" (siehe verlinkten Artikel) ist dabei entlarvend. Während das EU-Parlament bereits von den Ländern konkrete Massnahmen gegen geplante Obsoleszenz fordert, der EWSA ebenso, Frankreich Gesetze gegen geplante Obsoleszenz beschliesst und zahlreiche Belege, Verbraucherforscher, Zeitzeugen und eine beredte Geschichte zur geplanten Obsoleszenz deren Existenz umfassend bestätigen, sehen sich die vom Umweltbundesamt beauftragten Studienmacher nicht in der Lage, sich dazu mit eigenen Erkenntnissen zu äußern.…

Die trügerische „Circular economy“: wie aus Öl Wasser werden soll

Die Berater der "Kreislaufwirtschaft" bereiten auf die Post-Erdölära vor. Hier kann man die sybillischen Worte erfahrener Beratungsprofis von McKinsey lesen, die aus unserem Streben zu einer funktionierenden Kreislaufgesellschaft ihre Begründungsstrategie für eine vollständige Privatisierung von Wasser als "Produkt" ableiten. Nachtigall, ich hör dir trapsen. Aus Öl soll Wasser werden? Motto: Wer das von ihm verdreckte Wasser reinigt, sollte es dann auch verkaufen dürfen. Nicht nur Wasser ist ein öffentliches Gut und Menschenrecht. Nicht alles darf Produkt werden. Wir müssen hier jetzt als Kreislaufgesellschaft konsequent Grenzen setzen und nachhaltige Produktverantwortung ebenso einfordern wie den konsequenten Schutz…

Praktische Ressourcenschonung konkret

Jeder Rohstoff ist endlich. Ein guter Umgang damit ist notwendig und auch möglich. Langlebige Produkte bevorzugen, mehrfach nutzen und bewusst verbrauchen - das sind Spielräume, die Verbraucher haben. Unternehmen entwickeln Strategien, Material einzusparen, effizienter zu nutzen und Produkte herzustellen, die länger halten und wieder verwertbar sind. Ressourcenschonendes Denken und Verhalten setzt sich nicht von allein durch. Die diesjährige Fortführung des Pankower Netzwerk-Dialogs möchte Impulse geben. Regionale Beispiele für Ressourcenschutz, die durch Bürger, Wirtschaft und Kommunalpolitik umgesetzt werden, zeigen, wie es geht. Erkennen, erfahren und diskutieren Sie mit! Wann: Dienstag, 19.05.15 17.00 bis 21.00 Uhr Wo:…