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[Kampagne] Künstler gegen Murks

April 12th, 2012 | Posted by Stefan Schridde in Kampagne | Kunst gegen Murks

Das UNICEF Photo des Jahres 2011 ist dieses Bild von Kai Löffelbein. Auf dem Photo sieht man einen Jungen auf der Giftmüllhalde Agbogbloshie in der Nähe von Ghanas Hauptstadt Accra. Hochgiftige Dämpfen und Elektroschrott aus dem Westen umgeben den Jungen. Der Junge selbst will gerade einen Bildschirm zerstören, um an die Metalle zu kommen. Das Photo macht eindrücklich darauf aufmerksam, welche erheblichen Probleme Elektroschrott (100.000 Tonnen jährlich alleine aus Deutschland) in der Dritten Welt auslöst.

Besonders freue ich mich darüber, dass Herr Löffelbein mir heute dieses eindrucksvolle Bild zur Nutzung im Rahmen der Kampagne “MURKS? NEIN DANKE!” überlassen hat.

MURKS? NEIN DANKE!

 

 

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2 Responses

  • Lothar Wypyrsczyk says:

    Für so viel Plattheit kann ich nur sagen; MURKS gegen Künstler!
    Lange vor Ihrer Meckeranzeige (2011) berichtete N-TV in einem Live-Stream über die Jungs von der Giftmüllhalde Agbogbloshie in ACCRA, Ghana. Darin wurde auch der Junge ISAK erwähnt, der gerne Medizin studieren möchte, nicht zur Schule gehen kann, weil er die 0,30 EURcent pro Tag für die Metallauswertung auf Agbogbloshie zum täglichen Essen braucht – eine Scheibe Annas und etwas Wasser. Schon lange bereiten zwei gemeinütziger Verein in Accra und Münster ein Projekt vor, damit diese 3 Jungs zur Schule gehen können und ISAK vielleicht auch später Medizin Studieren kann. Wir bemühen uns gemeinsam die Lufthansa und A.T.U. als Sponsoren für diese Projekt zu gewinnen, da sie ja auch die Verursacher des IT Schrott in Ghana sind, wie man es auf dem Live-Stram sehr deutlich sehen konnte.
    Das dies nicht von Heute auf Morgen gelingen wird ist klar; viel Aufklärungsarbeit und eine gute Konzeption von GEMEINNÜTZIGEN Einrichtungen ist dazu nötig; wer macht das denn sonnst? Nicht Meckern, machen!
    – MURKS Siegel auf unseren Hompages? – Nein Danke!

    • Herzlichen Dank für den Namen des Jungen im Bild. Doch meinen Sie wirklich, dass es den Menschen in Ghana hilft, wenn Sie hier auf solch respektlose Weise mögliche Partner für die von Ihrem Verein unterstützten Projekte verprellen? Wäre es nicht sinnvoll, einfach die von Ihnen erwähnten Vereine aus Münster und Accra hier zu benennen, damit noch mehr Menschen davon erfahren? Es ist in meiner Sicht deutlich sinnvoller, Kooperationen einzugehen, statt sich in solcher Weise zu positionieren.

      Einer meiner Gründe für MURKS? NEIN DANKE! ist insbesondere etwas WIRKSAMES gegen die Ursachen für den Elektroschrott in Ghana und anderswo zu unternehmen. Vielleicht ist es Ihnen möglich, Ihre Position zu überdenken.



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