Folie vom Öko-Institut verdeutlicht deren Irrtümer

Eine Folie aus der Vortragssätzen des Projektleiters Siddarth Prakash vom Öko-Institut verdeutlicht, dass die Ergebnisse ihrer Studie ausschließlich die geplante Obsoleszenz von Herstellern adressieren. Deren nachfolgende Übersicht von Ursachen sind alle aif betriebliche Entscheidungen zurückzuführen. Die dafür jeweils benannten Strategien wenden sich ebenso an die Unternehmen als Akteure und Verursacher. Dennoch bestreiten die Studienbetreiber die Präsenz der geplanten Obsoleszenz.

Öko-Institut zu Ursachen und strategien gO

Die Studie benennt hier wissenschaftlich anerkannte Unterkategorien der geplanten Obsoleszenz (werkstoffliche, funktionelle, psychologische und ökonomische Obsoleszenz), nennt dazu viele konkrete Fakten und bestätigt damit geplante Obsoleszenz in ihren unterschiedlichen Ausprägungen. Abweichend von den selbst zitierten Quellen reduziert man jedoch den Oberbegriff der „geplanten Obsoleszenz“ durch eigene Neuinterpretation auf die arglistige Ausprägung, wobei man selbst eine solche Reduzierung unzutreffender Weise der öffentlichen Debatte und medialen Darstellung vorwirft.