Geplante Obsoleszenz – die Spielregeln ändern sich

In ihrem aktuellen Artikel „Geplante Obsoleszenz zwischen Wunsch und Ärgernis“ hat Renate Hübner (Assistenzprofessorin am Institut für Interventionsforschung und Kulturelle Nachhaltigkeit an der der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt) die geplante Obsoleszenz mit der Metapher eines Spiels betrachtet. Dabei arbeitet sie heraus, dass „Spielverderber“ das schädliche Spiel der geplanten Obsoleszenz beenden können.

Menschen, die sich dem Kauf- bzw. Konsumzwang generell entziehen, also nicht mitspielen, sind solche Spielverderber im positiven Sinne. Ebenso können Skeptiker, die Verdachte mit Beispielen belegen, ebenso das Spiel der geplanten Obsoleszenz stören. MURKS? NEIN DANKE! trägt dabei ihrer Bewertung nach dazu bei, durch offensives Informieren und Bewerten von Produkten und Herstellern die Gruppe der Skeptiker zu vergrößern und deren Argumente zu fundieren. Mit weiteren Vorschlägen beschreibt Hübner zusätzliche Spielverderberstrategien, mit denen das ressourcenvernichtende Spiel beendet werden kann. In diesem Sinne bin ich gerne Spielverderber, wobei ich das darüber liegende Spiel der werdenden Kreislaufgesellschaft ebenso gerne befördere. Den Artikel von Renate Hübner stelle ich zum Download zur Verfügung.

 

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