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Seit Februar 2012 entsteht unter dem Namen „MURKS? NEIN DANKE!“ eine stark wachsende bürgerschaftliche Bewegung gegen geplante Obsoleszenz. „MURKS? NEIN DANKE!“ setzt sich ein für nachhaltige Produktqualität, d.h.: optimale Nutzbarkeit, einfache Reparierbarkeit, freie Ersatzteilversorgung, regionale Servicedienste, bessere Garantieregelungen, Ressourceneffizienz und ethische Kreislaufwirtschaft.

Petitionen und Fachgespräche sollen zu einer Anpassung der Gesetze (z.B. Gewährleistungsrecht, Handelsrecht, Zivilrecht, Strafrecht), der Kennzeichnungspflichten und relevanter Verordnungen auf nationaler und EU-Ebene führen. „MURKS? NEIN DANKE!“ hat bereits eine breite Debatte in der Öffentlichkeit über geplante Obsoleszenz angestoßen und so das Thema auf die Agenda gesetzt.

MURKS? NEIN DANKE! spricht für alle Kunden, insbesondere diejenigen, die die Portale von MURKS? NEIN DANKE! nutzen, um sich über geplante Obsoleszenz und MURKSMELDUNGEN zu informieren (knapp zwei Millionen), eigene Erlebnisse zu berichten und andere zu kommentieren. Murks-Meldungen beigetragen haben bereits mehr als 3000 Menschen. Fans auf Facebook sind mehr als 26.000 plus weitere Gruppen, die sich dort zum Thema austauschen. Zahllose Blogs und Foren berichten über die Kampagne.

Das wachsende Netzwerk an Unterstützern findet sich in Deutschland, Österreich, Schweiz, Holland, Polen und weltweit (z.B. Chile, Nicaragua, USA). Zum engeren Unterstützerkreis zählen mittlerweile deutlich mehr als 100 Personen. Der Verein MURKS? NEIN DANKE! e.V. ist errichtet und hat seinen Sitz in Berlin/Deutschland.

„MURKS? NEIN DANKE!“ baut ein Communityportal auf, dass es erleichtern wird, geplante Obsoleszenz in allen Variationen sichtbar zu machen und darüber transparent aufzuklären. Außerdem werden positive Beispiele (z.B. Offene Werkstätten, Initiativen zu Mitmachen, Reparaturanleitungen, Produktempfehlungen von BürgerInnen, Hersteller und Händler ohne Murks, zielführende Initiativen der Unternehmen) aufgezeigt und eingebunden. Bereits jetzt können auf dem begleitenden Blog Produkterlebnisse gemeldet werden, bei denen BürgerInnen vermuten, dass geplante Obsoleszenz der Grund für den Schadensfall kurz nach Garantieablauf ist. Ein Ziel ist es, durch ein „Murksbarometer“ mehr Transparenz über Hersteller zu erreichen, die mit einem kurzlebigen Qualitätsverständnis Produkte in den Markt bringen.

Ein weiterer Lösungsansatz, um sich gemeinschaftlich von den Folgen geplanter Obsoleszenz zu entlasten, ist die sog. „self-repair-revolution“, die sich dafür einsetzt, dass der betroffene Kunde Schäden wieder selbst reparieren kann. Hierzu werden unter anderem auf Internetplattformen frei zugängliche Reparaturanleitungen kostenfrei von Experten zur Verfügung gestellt. In „offenen Werkstätten“ und „repair-cafes“ trifft man sich in Städten, um einander bei der Reparatur zu helfen.

Im interaktiven Dialog mit Herstellern und Hochschulen wird ein Wandel in Bildung und Produktentwicklung angestrebt. Durch Workshops und Seminare wird ein verbessertes Verständnis für ganzheitliche Qualitätskonzepte aufgebaut. Qualitätszertifizierer werden aufgefordert, ihre Vergabekriterien zu überprüfen und anzupassen. Naturschutz- und Verbraucherschutzorganisationen werden als Partner angesprochen und sind eingeladen, engagiert die Ziele und Projekte von „MURKS? NEIN DANKE!“ mit zu unterstützen. Wir brauchen eine konzertierte Aktion für eine zielführende Neuausrichtung gesellschaftlicher Prozesse.

[Kurzinformation]

Comments: 4

  1. mike says:

    Hallo Leute,
    Ich möchte hier mal die anprangern die jeder von sehr gut kennt,
    die Druckerhersteller

    Hierzu ein kleiner Auszug aus mit meinen Erfahrungen mit Druckern:

    Mein erster Drucker, ein Hewlett* Packard* – XYZ vom ALDie kleine Druckerpatronen mit sehr sehr sehr geringem Inhalt, warum bloß?

    Schon nach 2 Wochen fordert mich mein Drucker auf, das ich doch bitte neue Druckerpartronen zu kaufen soll. Ok denk ich und ab zum Satuern-Markt, dort vor den Patronen erschreck ich OHA 28€ für eine Patrone, das kann ich mir nicht leisten, also direkt nach alternativen geschaut (Fremdhersteller, Aufüllern usw.).
    Ich wurde dann beim Händler meines vertrauens fündig ein Set zum wiederaufüllen für 10€
    Kurzffassung eine kleine Sauerrei, aber immerhin jedesmal 28€ gespart und bischer locker 20 mal aufgefüllt – GRINS 🙂 Hab den Drucker noch heute und nutze ihn als übergangsgerät immernoch.

    So jetzt zum sehr sehr sehr kleinen Druckvolumen, irgendwann war eine Patrone hin und ich musste wiederwillig eine Patrone kaufen: Fremdhersteller, wiederaufgefüllte orignalpatrone für 18€, ging klar. So das war für natürlich die gelengheit mal in so eine Patrone hereinzuschauen, aufgesägt und nicht schlecht gestaunt,
    die Patrone hatte in der mitte eine Trennwand, also halbes fassungvermögen FUCK

    (Gibts es in Deutschland nicht ein Gesetz in dem geregelt wird wenn XY Draufsteht soll doch biete auch XY drin sein?)

    Paar jahre und einige Drucker später, Studienbeginn. Ich hab extra mein Prof gefragt welchen Drucker er mir empfehlen könnte (Design Studium , die Ausdrucke solten also etwas qualität haben, es gibt ja schlieslich Noten für die Dokumentationen), Er hatte mir da zu einem Epson geraten wegen deren besonderer Tinte.
    Ich also, ein Epson soll es also diesmal sein. Ab zu SaturnDoof und hab mir ein Multifunktionsteil geholt EPSON STYLUS… . Zuhaue Drucker ausgepakt und schon hm verarbeitung ist seltsam, Teile der Papierzufur klemmt und super laut.

    Ich dachte denn soll ich während meines Studiums nutzen, das wird mich bestimmt noch einigemale auregen. Ich also alle szusammengepackt und wollte mein Umtauschrecht geltend machen(am nächsten tag), KURZFASSUNG der verkäufer wollte den Drucker nicht zurücknehmen weil ich die Druckerpatronen schon in den Drucker gesteckt hatte FUCK

    Nun, ich und der EPSON wir hatten schon einige auseinandersetzungen in den letzten jahren.

    Warum?
    1. Die Patronen sind sehr teuer 40€ (4 Patronen)
    2. Bei jedem start verwendet der Drucker die teure Tinte um die Düsen vor dem druck zu reinigen. Folge ist egal ob man nur schwarz druckt schon nach einem Monat muss man wieder 40€ berappen.

    Nun ihr könnts euch warscheinlich denken ich bin wieder auf Fremdpatrone umgestiegen weil diese verdamten chips am der Patrone das wiederauffüllen verbieten. ACH ja seltsamer weise ist der Drucker so überkorrekt das manchmal selbst die ORIgnalpatrone nicht erkannt hat und mich angefordert eine neue zu KAufen AAAAAAAAAAAAhHHHHHHHHHHH!!!

    Ich hab dann im Internet ein leider eingesteltes Programm gefunden das dem EPson sagt druck weiter du arsch auch wenns fake patronen sind.

    Fazit für mich: Ich werde mir jetzt ein Drucker holen der in der COmmunity bekannt ist, bei dem ich weis wo ich günstig refill komponenten herkriege. Ich werde mir einen Drucker aus zweiter hand holen.

    Also die Drucker hersteller sind doch…, Trivia am rande ein Epson ist auch der Drukcer der in der Arte Dokumentation über geplante obsoleszenz vorkommt und die Software ist auch die selbe 🙂

    Viel GRüße
    mike

  2. alexsimon says:

    Bin Elektroniker in einen Betrieb, bekomme mal hin und wieder Privatgeräte zum reparieren.
    Meistens finde ich beim Googlen der Ursache, das es ein Konstruktionsfehler ist zB
    rechnerischer Verschleiß des Druckkopfes , des Tintenauffangstyropors im EPROM der Platine oder bei Jura Maschinen nach 5000 Tassen /2500 Doppeltassen im EEPROM
    oder das künstliche Altern der Elkos der Netzteilplatinen von LCD Monitoren Radios ( Tauschen durch High Quali elkos) usw oder Sollbruchstellen ( Nokia Communikator Scharniere durch Aufschlagen; Ersatz mit einen dünnen T Blech
    DVD Laufwerksreparatur an PC, Player und PS2 und 3 durch neue Justage
    Speicherzellenfehler von Samtron und Samsung Monis (Not optimum mode)

    usw

    Erschreckend wieviele gebrauchsfähige Elektrogeräte verschleudert werden nur weil die Reparatur künstlich teuer gestaltet wird

    Sowas wird von den „unabhängigen“ VErbraucherzentralen toleriert, die staatsfinanziert sind und der Staat ja bekanntermaßen an Absatz von Neugeräten wegen Mwst ja auch interessiert ist an unseren „Käufen“

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