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[Murks melden] Du kannst jetzt schon loslegen!

Februar 20th, 2012 | Posted by Stefan Schridde in Fallstudien | Mitmachen | Murks melden

Du willst nicht warten, bis unser Portal fertig ist? Kein Problem, Du kannst jetzt hier melden, welchen MURKS Du erlebt hast. Also leg los. Bitte sage es weiter. Ich freue mich über möglichst viele Beispiele. Bitte überlege auch, ob Du mir für meine Vorträge und Präsentationen konkrete Produkte zusenden und überlassen willst. Lese hier mehr dazu.

 

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5 Responses

  • kenneth keen says:

    Super Stefan dass entlich du mindestens was machst. Ich kenne diesen “problem” seit 1977 wo ich das Buch von Vance Packard “Inbuilt Obsolesence” gelesen habe. Die industrie ist IMMER besser ausgeruestet als der mensch, und wird daher noch feineren psychologischen tricks nutzen um ihren muhl zu verkaufen. Mein “trick” seit jahren ist einfach ins laden gehen und zB die batterie tur vom geraeten so fest drucken bis sie brechen und dann vorsichtich wieder hinstellen auf den regal. Dann koennen alle anderen moeglichen kunden sehen genau wo der fehler ist – die tuer ist mit einen so dunnen layer plastik ausgestattet das die genau sagen koennen dass das nach 450 mal auf und zu machen dann kaputt geht. Wenn die batterien immer heraus fallen und das tolle geraet mit tesaband gehalten wird, geht der kunde noch unvorsichtiger mit dem “gefrickelte geraet” um und es landet viel schneller in den eimer.
    Ich benutze Apple rechner und Honda und denke ich kaufe das beste aber stelle IMMER fest das die “fehler” immer rafinierter werden. Stecker an kabeln werden NIEMALS mit sinnvollen schutz “aerodynamisch” ausgestettet, damit beim ziehen das sie sich befreien, aber heddern. Weil sie absichtlich rechteckigen winkel haben UND weiche runde ecken woanders, um den kunden zu zeigen das sie “versuchen” es ganz toll zu machen. Es geht um geld. Und menschen machen offensichlich die ganze welt kaputt wenn sie denken dass irgendwo liegt noch geld im boden.
    Konsumer Vereine und Testsberichte werden sicherlich still gehalten und sogar koennte ich mir vorstellen geld noch in der tasche um NICHTS davon zu berichten. Ich kann mir es sonnst einfach nicht glaueben dass die menschen dies IMMER NOCH NICHT BEGRIFFEN HABEN.

    Stefan Schridde: Dort scheint man noch nicht auf das Thema aufmerksam geworden zu sein. Zumindest habe ich bei meinen bisherigen Recherchen dort keine Hinweise finden können.

    Kenneth Keen – sie sind bezahlt worden

  • Smilla says:

    Die Seite ist ne klasse Idee. Vielen Dank!
    Wollte jetzt auch mal meinen Senf dazugeben. Die Sache brennt mir schon seit Wochen unter den Nägeln:

    Ich wollte letztens ein altes IKEA-Regal erweitern. Normalerweise kaufe ich dort nicht mehr ein. Ein IKEA-Kleiderschrank ist bei mir 27 Jahre alt geworden und überlebte 5 Umzüge. Seit mindestens 15 Jahren üben die sich meiner Meinung nach im Qualitätslimbo. Aber IVAR gibt’s ja schon ewig, dachte ich mir. Da weiß man was man hat.

    Um dann festzustellen, dass sie die Regalböden verändert haben. Früher waren an den Brettern die Ecken für die Seitenteile ausgesägt und außen waren Metallschienen. Jetzt sind die Bretter komplett rechteckig und anstelle der Metall- befinden sich nun Plastikschienen, in die die Metallstifte einrasten.
    Für mich siehst das wie eine Sollbruchstelle aus. Plastik wird doch mit den Jahren spröde und brüchig. Ich ärgere mich noch heute darüber, dass ich die Teile trotzdem gekauft habe.

    Dann ist mir aufgefallen, dass die Seitenteile irgendwie schief aussahen (124 cm Höhe) . Hab sie dann an die Seitenwand eines Ausstellungsstücks angelegt. Mal war das Holz verzogen, mal waren die Teile in sich schief verleimt. Das siebte (!) Teil war dann endlich gerade. Wie kann ein Unternehmen so viel Ausschuss produzieren und das als Ware bezeichnen?
    Sollte ich noch eimal IVAR-Komponenten benötigen, werde ich nach gebrauchten mit Metallschienen Ausschau halten. Aber ich fürchte, die sind auf Ebay schon Mangelware.

    • Das mit dem IVAR – RegalSystem kann ich nur bestätigen. In meiner Wohnung steht ein solches Regal seit Jahren zu meiner Zufriedenheit. Die Erweiterung scheiterte jetzt ebenfalls an der Tatsache, daß auch bei IKEA alles immer weiter “verbessert” werden muß anstatt daß es einfach mal GUT bleibt. Es ist wohl ein Naturgesetz der Betriebswirtschaft, daß erstmal eine gute Ware zu einem guten Preis am Markt plaziert wird. Wenn alle um die Qualität wissen, wird an derselben herum”verbessert”, auf daß sich der Reingewinn erhöhe. Die Kunst besteht nun wohl darin, den schmalen Grat nicht zu überschreiten, bei dem die Kundschaft das offensichtlich mitbekommt und diese Ware nicht mehr kauft. Das hat IKEA nun mit dem früher mal guten IVAR- Regalen gründlich vergeigt. Klassischer Murks, auf denen IKEA sitzenbleiben sollte. Was früher noch wohnzimmertauglich war, taugt jetzt bestenfalls noch für den Keller, denn die grauen Kunststoffschienen am Rand sehen echt scheußlich aus. Eine weitere Verbesserung bei IKEA ist gar nicht so offensichtlich: Bei der Kommode MALM, 80cm breit, 80cm hoch und 50cm tief mit drei übereinanderliegenden Schubladen sind die Exzenter die den Corpus zusammenhalten mittlerweile aus Kunststoff, die vormals aus Aluminium gefertigt wurden. Die knacken und ächzen schon beim bloßen Gedanken an den Kreuzschlitzschraubenzierher. Ich hab überlegt, den feinen Herrschaften von IKEA mal gehörig ins Gästebuch zu sche….n. Ob es was bringt? Ich wünsche denen, daß sie in Zukunft auf solchem Murks sitzenbleiben und wieder umkehren. Gewinnoptimierung um jeden Preis hat irgendwo ein Ende.
      LGr. aus dem PommerLand vom Wolfgang.

  • Kreiner Helmut says:

    Lowa Bergschuhe

    Lowa verkauft Bergschuhe im Hochpreissegment.
    Ich habe mir von dieser Marke zwei Paar für mein Rentnerdasein gekauft, um sie an unterschiedlichen Orten jederzeit verfügbar zu haben. Bei BEIDEN lösten sich bereits beim Einlaufen im Garten die Zwischensohlen in Brösel auf. Die Laufsohle hatte damit keinen Kontakt mehr zum Schuh.
    Lowa beantwortete meine Reklamation mit einem Aufsatz, dessen Inhalt darauf hinaus läuft, das dies bei dem verwendeten Material ein normaler Prozess ist.
    Ansonsten bot man mir aus Kulanzgründen eine Reparatur an, die teuerer gewesen wäre als die Ersatzschuhe, die ich natürlich nicht von Lowa kaufte.

    Bekannte erlebten das Gleiche mit Bergschuhen einer anderen Marke hoch am Berg (lebensgefährlich), diese Marke behob aber den Schaden kostenfrei für den Kunden.

    Ein mir bekannter Schuhfabrikant informierte mich, dass dieses Materialproblem in der Fachwelt bekannt ist.

    So weit meine teuren Erfahrung mit der Qualität von Produkten und dem Service der Firma Lowa.



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