[TAZ] Recherche nach meinem AUFGEDECKT! zu HTC

Frau Holdinghausen von der TAZ hat gestern einen Artikel zu meiner Veröffentlichung AUFGEDECKT! veröffentlicht. Darin erläutert sie ihre Ergebnisse aus weiterführenden Recherchen.

Meine Anmerkungen dazu:

Ermüdend ist das Argument von Josef Hausner von der Bochumer Ruhr-Uni, der Preisdruck sei verantwortlich. Centbeträge machen bei großer Stückzahl in der Produktion schon etwas aus, so seine Erläuterung. Zitat: Bei der Herstellung „liegt der Fokus darauf, das Gerät kostengünstig zusammenzubauen“, sagt Hausner, „weniger darauf, es kostengünstig wieder auseinanderzubekommen“.

Das „Cent mal Stückzahl-Argument“ zieht jedoch nicht, da es um den Anteil am Stückpreis geht, den wir Käufer letztlich bezahlen. Es ließen sich also deutlich haltbarere Produkte bei annähernd gleichem Verkaufspreis vermarkten, da es nur um niedrigste Centmehrkosten in der Herstellung geht.

Das dennoch diese Cents nicht in der Herstellung investiert werden, liegt daran, dass die Absatzzahlen der nachfolgenden Produktgeneration durch geringere Qualität der vorausgehenden Generation sichergestellt werden sollen.

Warum das im Artikeln von der Verbraucherzentrale geforderte Kriterium „Reparierbarkeit“ daran etwas ändern können soll, bleibt unklar.

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