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Diplom-Betriebswirt (FH)
Stefan Schridde
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32 Kommentare zu “Kontakt
  1. Wichtige Arbeit! Weiter so!

    Gerade bei Druckern ist es ein Schmarn, was Canon & Co sich erlauben.
    Inzwischen ist auch mir endgültig der Kragen geplatzt, nachdem der mindestens 7. oder 8. Canon-Drucker in unserer Familie von einen Tag auf den anderen den Geist aufgibt. Jedes Mal kostet ein neues Gerät gut 150 EUR (oder knapp 300 DM!).

    Werde Drucker demnächst nur noch leasen/mieten.

    • Hallo Thomas Rosenberg du hast verdammt recht!
      Das ist mir auch bis zum Hals gekommen!!
      Als der Letzte den Geist aufgeben hat, habe ich einfach keine Drucker mehr gekauft.
      Gehe jetzt einfach in ein Drucker laden, für 10Cent drucken kann.

      Also mit dem Drucker übertreiben die Hersteller

    • driver_2 sagt:

      Wenn es keine Farbe sein muß, ist z.B. das Brother MFC-7225N ein sehr gutes Gerät, druckt s/w gestochen scharf, Laser eben und ist zugleich Faxgerät und Durchlaufscanner. Ich halte von Farbtintenspritzern gar nichts mehr…..

    • Hallo Thomas Rosenberg,
      es gibt heute noch Drucker, die man brauchen kann, auch bei den Tintenpfützen. Am einfachsten sind Brother-Drucker auszutricksen und man kann sie auch am billigsten unterhalten. Auch die älteren Canon-Drucker kann man so resetten, dass sie danach ewig arbeiten. Ich habe einen 12 Jahre alten Brother-Tintenstrahldrucker mit den LC-900er-Patronen, einen 20 Jahre alten HP-4fb-Laserdrucker, einen 7 Jahre alten HP-Piezoeletrischen Tintenstrahldrucker, einen weiteren 7 Jahre alten thermoelektrischen HP-Drucker mit Druckkopfpatronen und schliesslich eine Hassliebe, den Samsung-4Farben-Laserdrucker CLX-3185FW.Bis auf den alten HP-Laser hatten alle ihre Sollbruchstelle bez. Zähler. Aber jetzt laufen sie auf ewig, weil wir sie resetten konnten. Heute gerade habe ich Canon einen brief geschickt, der es in sich hat. Wenn er Dich interessiert, melde Dich, er ist hochspannend! Ein Beispiel draus: Ein Canondrucker gab die berühmte Meldung B200, das ist ein Druckkopfproblem – offiziell. Das mitten in einem Druckauftrag, bei dem die ersten Seiten perfekt gedruckt worden sind. Haben wir wieder hingekriegt. Testdrucke gemacht, dem Kunden abgegeben. Kunde ruft anderntags an, Drucker macht Fehlermeldung. Techniker resettet. Drucker druckt einige Seiten, wieder ne Fehlermeldung. 6x insgesamt in Serie das gleiche Spiel mit verschiedenen Fehlermeldungen. Dann hat der Drucker aufgegeben und druckt seither einwandfrei und sehr zur Freude des Besitzers. Ganz wichtig bei ALLEN Druckern ist: Nie, aber auch wirklich niemals einen Firmware-Update zulassen. Und wenn es doch passiert ist, weil z.B. das Betriebssystem des Computers die Updates selbständig und ohne Dich zu fragen, machen darf, den Drucker deinstallieren und wieder mit der alten Version, z.B. der damals mitgelieferten Installations-CD,neu installieren. Updates dieser Art haben es so an sich, dass man danach nur noch Originalpatronen einsetzen kann. Samsung macht das auch mit seinen Laserdruckern. Und die kann dann aber keiner mehr resetten. Wer es doch kann, darf sich bei mir melden, ich lerne gern dazu. Ich hoffe, ich kann mit meinem Beitrag hier etwas helfen.

  2. lebreton sagt:

    Wie wärs ganz einfach mit einer Systemklage gegen geplante Obsolenz, gegen verschwendung rohstoffen und sinnlose „obsolenz industrie“ die nur im Namen des Profits und der Arbeitsplatzerhaltung agiert.
    Der Staat hat die Pflicht solches handeln zu untersagen im namem des Verstandes und der endlichen natürlichen Ressourcen.

    Lösung: bedingungsloses grundeinkommen um leute zu hindern „obsolente“ produkte zu verkaufen bzw. zu produzieren – und sinnlose berufe auszuüben.

  3. Ka sagt:

    Die Initiative finde ich ganz große Klasse!

    Gerne hätte ich auch das Logo als Aufkleber. Gibt es das? Da würde ich das neben den „Stuttgart 21“-Aufkleber auf mein Auto kleben – der größte derzeitige Murks und noch dazu schön teuer für den Steuerzahler.

    Besonders schlimm finde ich auch das Druckerproblem. Es ärgert mich ganz einfach, wenn ich beim Kauf schon weiß, dass das große Plastikding ein Wegwerfartikel ist. Beim letzten overkill habe ich mich sehr darum bemüht, das Ding von Canon repariert zu bekommen. Außer der vertanen Zeit kam nichts dabei heraus. Die Folge davon war, dass der darauf folgende Drucker ein Billiggerät ist. Qualität geht anders!

    Aber auch viele Stabmixer sind schon nach kurzrer Zeit im Müll gelandet.

    • Hi, danke für Deinen freundlichen Kommentar. Am Thema Aufkleber arbeiten wir bereits und suchen noch Geldgeber dafür. Kannst Du mir bitte einen Deinen MURKS-Stabmixer überlassen und zusenden (Adresse steht im Kontaktformular)?

    • Hallo Ka,
      Ja, das Druckerproblem! Die Hersteller sagen immer, dieses und jenes ist ein Kundenbedürfnis, aber dass diese „Kundenbedürfnisse“ erzwungen werden, ist ein unglaublicher Misstand, den die Politik eigentlich beheben müsste. Da aber Lobbyisten bei denen ein und ausgehen, wird das leider nie passieren,drum muss sich das Volk von unten her selber behelfen. Diese Murks-nein-danke-Initiative ist ein solche Behelf, danke, lieber Antimurks-Stefan! Am besten kann man auch heute noch die Brother-Drucker austricksen, auch mit den Zählern. Die kann man deaktivieren oder resetten, je nach Modell. Oft lohnt es sich, ältere Drucker – die halt nicht alles können, was heutzutage möglich ist wie ePrint usw. – auf dem Internet-Privatmarkt zu kaufen. Oft sind das Leute, die einfach was moderneres wollen. Mit dem Kauf der Billigstdrucker arbeitest Du den Herstellern nur in die Hände. Widerstand muss anders gehen.
      Bedenke: Drucker werden auf Halde produziert. Der perverseste Deal, von dem ich gehört habe, ist, dass einer die ganz billigen HP-Drucker kauft, für knapp 30 Franken hier in der CH, und die schon einen Satz Druckkopfpatronen HP 301 enthalten. Sobald die leergedruckt sind, schmeisst der alles auf den Müll und kauft sich wieder einen neuen solchen Drucker mit Starterpatronen! Und dann wundern wir uns, wenn die Menschen in Massen aus Afrika nach Europa flüchten, weil sie in dem Müll, den wir ihnen auf die Art schenken, ersaufen.

  4. Super Projekt,

    ich danke für die Arbeit und Initiative.

    Meine Gedanken gehen aber noch weiter.
    Was ich mir wünschen würde, wäre zum Einen eine komplette Produkt/ Fehler „Datenbank“, dann aber auch konkrete Hilfen/ Anleitungen/ Ideen/ Erfahrungsberichte wie man die auftauschende Defekte denn wieder beheben kann/ wo man entsprechende Ersatzteile erhält.

  5. Moin, moin.
    Ich hätte eine Frage betreffend Glühbirnen für Backöfen.Letzte Woche musste ich drei Glühbirnen kaufen, ist dort ein Fehler Installiert das nach dem Einbau und einschalten der Backofenbeleuchtung der Glühdraht sofort durchhbrennen soll? In meinem Bekanntenkreis ist das Problem auch schon öfters aufgetreten.

  6. PC-Rath.de sagt:

    @Gebauer: Herd falsch angeschlossen? 230V Glühbirne an 400V?

    Wir sollten mal eine Datenbank machen, mit Geräte Typ, Serienfehler und Fehlerbehebung. Centbauteile können 500 Euro Fernseher retten!

  7. TorstenOWL sagt:

    Hallo Stefan,

    ich finde Dein Projekt sehr gut !
    Es würde mich freuen wenn man auch positives Feedback zu Produkten / Kundenservice geben könnte.
    So war ich zum Beispiel sehr Begeistert von einem großen Backwarenhersteller aus Bi der bei Fragen zu Rezepten in seinen Kochbüchern innerhalb von 10 Min aus der Versuchsküche zurück gerufen hat. Oder der Spülmaschinenhersteller der mir Ersatzteile zwischen den Feiertagen zum Portopreis geschickt hat.

  8. Tobias Claren sagt:

    Nützlich wäre eine Datenbank wo zu jedem Gerät jeder Fehler und seine Ursache hinterlegt wird.
    Wann der Fehler auftrat wäre natürlich gut, aber wenn der Eine das Gerät 16h/Tag, der andere nur 3h/Tag betreibt ist das schwer vergleichbar. Außer man hat einen Zähler.
    Z.B. in TV und Beamer, aber ich glaube nicht in Monitoren.
    Man könnte höchstens hochrechnen lassen, wie lang es schon lief.

    So eine Datenbank könnte neben der Reparatur auch so gestaltet sein, dass bestimmte Hersteller bzw. Produkte negativ oder auch positiv auffallen.

    Es gibt wohl so etwas in der Art, aber nur geschlossen gegen Geld.

    Ich hätte hier aktuell einen Fuhitsu-Siemens 3814FA-Monitor, der kurz nach dem Einschalten noch mit horizontalren weißen Streifen flimmert. Geht (noch) sehr schnell weg.
    In einer Datenbank würde ich den Fehler suchen, unbd wüsste schnell woran es liegt.
    Es sollte einen Eintrag pro Gerät geben, aber man sollte auch generell nach Fehlern im Bereich Monitore bzw. LCD/TFT suchen können.
    Denn ich fand auch einen Text zu einem HP FullHD-Monitor. Bedeutend moderner in 16:9 oder 16:10 mit HDMI mit ziemlich ähnlichem Fehlerbild.
    Die Geräte könnten also in Kategorien einsortiert werden, in denen man auch suchen kann.
    Wie so eine Suche abläuft ist eine andere Sache.
    Evtl. auch mit Checkboxen wo man bestimmte Symptome beim Eintragen und suchen anklickt, und die Ursachen so eingrenzt.

  9. Rob sagt:

    Über einen Artikel auf welt.de (http://www.welt.de/wirtschaft/article125567089/Warum-Haushaltsgeraete-so-frueh-den-Geist-aufgeben.html) habe ich von dieser Seite erfahren.

    Zur unterstellten Obsoleszenz meine ich, dass diese Seite die Schuld zu einseitig bei den Herstellern legt. Ich bin sicher: die Geiz-ist-geil-Mentalität und die Mordskonkurrenz aufgrund der Globalisierung hat dazu beigetragen, dass Produkte heute tatsächlich so kostengünstig wie nur möglich hergestellt werden. Die Kunststofftechnik (Beispiel) macht’s möglich: Gecoatete Kunststoffe die wie Metall aussehen.

    Klar ist natürlich auch, dass die Hersteller es sich nicht leisten können, dass Entschädigungen wg. Garantiefällen anfallen. So wird tatsächlich eine Mindestlebensdauer „by Design“ kalkuliert.

    Mein Fazit: Die Hersteller machen es nicht vorwiegend, um das Geschäft längerfristig „am Leben“ zu halten, sondern ganz lapidar aus Wettbewerbsdruck heraus. Aus dem gleichen Grund wird ein Drucker heute fast geschenkt, aber die Kartuschen…

    Gleichwohl: diese Seite ist absolut sinnvoll. Aber eigentlich müsste eine andere Maßnahme her. Ähnlich wie das Energylabel muss in der EU ein Lebensdauerlabel her (mit Ziffern, steht für Jahre), natürlich verknüpft mit entsprechender Garantiezeit speziell auf Verschleißteile. Ein Kunde kann dann entscheiden, ob er mehr ausgibt für ein langlebiges Produkt, oder eher weniger, weil es z.B. trend“empfindliche“ Produkte sind.

    • Hallo Herr Maris, herzlichen Dank für Ihre Anregungen. Tatsächlich sind Hersteller auch für ihren ruinösen Preiswettbewerb verantwortlich. Da sich zeigen lässt, dass eine Vielzahl an Produkten bei annähernd sonst gleichen Kosten mit einer wesentlich höheren Haltbarkeit, besseren Konstruktion und leichteren Reparierbarkeit ausstatten lassen, ist das Kostenargument nicht wirklich überzeugend. Auf eine Gelegenheit zum persönlichen Dialog, um diesen Punkt weiter zu erörtern, freue ich mich. Herzliche Grüße Stefan Schridde (030-25580321)

    • gute Idee, Rob. Nur mit der Geizistgeil-Theorie gehe ich nicht ganz einig. AUch die ist nämlich anerzogen. Geh mal auf Youtube und gib den Suchbegriff „Kaufen für die Müllhalde“ ein und zieh Dir diesen Film rein, da siehst Du die Geschichte, wie es zum heutigen Zustand kam. Extrem interessant, Du wirst die Welt danach mit anderen Augen sehen.

  10. Marvin Mustermann sagt:

    Hallo,
    Mit großem Interesse und Gefallen habe ich von dieser Seite gelesen und sie sogleich besucht. Dabei ist mir das „Murksbarometer“ aufgefallen. Nun würde mich interessieren, welche statistischen Werte diesem zugrunde liegen. Meiner Ansicht nach müsste man die Anzahl der Beschwerden mit der Anzahl der (in D) gekauften Produkte verrechnen, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten – denn es geht ja darum, zu zeigen, welche Produzenten am meisten „murksen“.

    BEISPIEL:
    – 123 Beschwerden zur Firma Lemon auf dieser Website,
    5000 (in D) verkaufte Lemon-Produkte
    -> 100/(5000/123)
    -> hier gemeldeter „Murks“anteil = 2.5%

    – 234 Beschwerden zur Firma Pumpkin auf dieser Website,
    25000 (in D) verkaufte Pumpkin-Produkte
    -> 100/(25000/234)
    -> hier gemeldeter „Murks“anteil = 0.9%

    Insgesamt lägen für die Firma Lemon wenig Beschwerden vor, obwohl sie viel mehr murkst als die Firma Pumpkin.

    • Beim Thema MURKS oder geplanter Obsoleszenz geht es eher um das Aufspüren von Serienfehlern und/oder vermeidbarer Obsoleszenz. Das Murksbarometer zeigt, welche Hersteller mit geringerer Wertschätzung zur Haltbarkeit auffallen. Es ist eher die Aufgabe von Herstellern und Handel, uns als kaufende Gesellschaft nachzuweisen, dass sie auf Haltbarkeit achten.

  11. rolfrioja sagt:

    Ich bin seit Jahren im Besitz eines WWF-Schnellkochtopfes, der bis vor kurzem noch einwandfrei funktionierte. Aus irgendwelchen Gründen ist der Verschlussschieber (aus Plastik) im Griff, nicht mehr Funktionstüchtig. Meine Anfrage bei WWF ergab, dass man 1. dieses Ersatzteil nicht mehr hätte und 2. man nur den kompletten Deckel mit Griff (ca.75Euro) verkaufen würde.
    Darauf hin habe ich einen 3D Druck des Ersatzteiles in Betracht gezogen.
    Auf eine Antwort, meiner Anfrage vor ca. 3 Monaten, nach einer 3D Skizze dieses Schiebers warte ich noch heute.
    Hat hier jemand eine Idee wo ich solch eine 3D Skizze bekommen bzw. wer mir diese anfertigen kann?

    Danke

    PS: eine Idee wäre auch, hier auf dieser Seite, Kontakte zu 3D Drucker-Inhabern zu vermitteln.

  12. aer sagt:

    @schridde
    Hallo,
    Ich habe die Seite über den Beitrag bei volle Kanne gefunden. Erst mal eine gute Sache. Da sie sich wohl besser mit der Materie Markt auskennen würde ich gerne ihre Meinung zu folgender Idee hören. Ich habe mich privat seit längerem über geplante obsolezenz

  13. brathahn44 sagt:

    @Schridde
    Zur Zeit lese ich gerade das von Ihnen geschriebene Buch „Murks-nein-Danke“. Dort wird z.B. bei den Waschmaschinen über geplante Obzelenz geschrieben. Leider ist dort nicht zu erkennen, welche Maschinen noch Edelstahlbottiche, einfache Kohlebürsten mit Schutzfunktion, Heizstäbe mit schneller kaputtgehenden Sicherungen u.s.w. haben.
    Ich könnte mir vorstellen, sollte ich mir ein Grossgerät zulegen müssen auch gegen eine Gebühr von den professionellen Reparierern einen Hinweis zu bekommen, welche Geräte noch nicht so obselet sind und dadurch haltbarer . Dies gilt auch für alle anderen Geräte. Bei den von Ihnen angesprochenen Pürierstäben mit 15 Sek. Betriebszeit un 4 Min. Wartezeit schreiben Sie, dass man erst die Anleitung lesen soll. Leider sind diese fast immer in Folie eingeschweisst und die Anleitung ist innenliegend. Vielleicht könnte man solch eine Seite machen, wo man mit den professionellen Reparierfirmen von mir auch gegen eine Gebühr Tips für einen Neukauf bekommt.
    Für selbst reparierer von weisser Ware habe ich einen Tip: ->http://www.how-to-repair.com/ leider nur in englisch. Dort gibt es etliche Videos.
    Teamhack ist ja schon bekannt

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