MFC-215C, Hersteller: Brother

Ein verärgerter Nutzer meldet aus Deutschland folgendes Produkt: 4 in 1 Drucker MFC-215C, Hersteller: Brother

Kaufmonat: 2007, Schadensmonat: 2010

Das hat mich geärgert:

Ziemlich genau nach der 3 Jährigen Gewährleistung meldete der Drucker einen Papierstau. Es war aber kein Papierstau. Über umwege habe ich dann herausgefunden, daß der gleiche Fehlercode auch für den Tintenüberlauf Tank gültig ist. (Überschüssige Tinte vom reinigen landet dort) Ich möge doch bitte ein Techniker kommen lassen, der diesen alten aber guten drucker prüfen sollte. Lösung: Drucker aufschrauben, Überlauftank ausbauen, auswaschen, Trocknen lassen und wieder einbauen. Fertig. Drucker läuft nun schon weitere 2 Jahre anstandslos.

— Ist es Dir auch so ergangen? Sage Deine Meinung dazu im Kommentar.

MURKS? NEIN DANKE!

Dipl. Betriebswirt (FH), Gründer von MURKS? NEIN DANKE! Seit 1986 Führungs- und Projekterfahrung in Konzernen, KMU, Krankenhäusern, Kommunen, Vereinen und zahlreichen Projekten. Heute erfolgreicher Dozent, Coach und Berater für Stadt- und Regionalentwicklung, Business Development, Personalentwicklung, Qualitätsmanagement und Social Media.

Getagged mit:
8 Kommentare zu “MFC-215C, Hersteller: Brother
  1. hurpel sagt:

    Das Gleiche beim Brother – Drucker DCP-135C.
    Möglicherweise gilt das für alle DCP- xxx -c Drucker
    da sie vom Prinzip her gleich aufgebaut sind.

    Es wurde kein Fehler angezeigt, dafür lief die Tinte vom Reinigen
    unten aus dem Gerät! WUNDERBAR wenn das die Möbel versaut!!!

    Nach den Reinigen des Auffangbehälters war wieder alles ok,
    ist aber ein großer Arbeitsaufwand.

  2. Amore Mainz sagt:

    Wo gibt es eine Anleitung zu diesem Reinigungsvorgang?
    Würden Sie dreundlicherweise einen Link posten oder per privatnachricht zukommen lassen?

    PS: Finde die Webseite gut und werde Sie auch witer empofehlen.

  3. Ich habe diesen Drucker auch.
    Ich habe den Tank geleert und als Ersatz für das Füllmaterial ein paar Damenbindenstücke reingestopft.
    Ferner ist der Zähler so niedrig eingestellt, dass man ihn im Prinzip auch einmal zurücksetzen kann, ohne den Tank zu leeren.
    Erst beim zweiten Fehler ist er dann wirklich voll.
    Ich finde das im Prinzip DOPPELT MURKS.
    1) Ist es eh schon dreist einen Volllauftank einzubauen, dessen Wartbarkeit gut verschleiert wird (und beim Service über 100 Euro kostet) und
    2) diesen Zähler auch noch derartig niedrig anzusetzen.
    Da müssen sich die Hersteller abends ja kringelig gelacht haben, wenn sie abends dem Ehepartner im Vertrauen erzählen, was für einen Schrott sie programmiert haben, damit möglichst viele Kunden ihren funktionsfähigen Drucker wegwerfen.
    3) Es ist alles andere als einfach gewesen, herauszufinden, woher der Fehlercode überhaupt herrührte. Das finde ich eine Unverschämtheit, dass Brother eine Funktion einbaut, die den Drucker (und auch Scanner) unmittelbar außer Betrieb setzt und zwar bei nur halb vollem Abfalltank.
    4) Außerdem ist das Gerät eh schon Murks. Es ist ein Scanner enthalten, aber wenn man den benutzen will, dann muss mit der Druckereinheit alles perfekt sein. Wenn die Tintenpatrone alle ist oder sonstwas da nicht super ist, dann verweigert das Gerät seine Funktion als Scanner.
    Mein Drucker zickt manchmal mit den Patronen rum und dann kann man nicht mal mehr scannen. Ich denke dieses Produkt ist wirklich ein Paradebeispiel für Murks!

  4. HTech sagt:

    @all

    Ich habe seit 2005 den DCP 115c im Dauereinsatz und verwende nur günstige (BILLIGE) Tintenpatronen eines großen Logistikexperten und zahle 1-2 Euro pro Patrone nur und seit dem sind 7 Jahre vergangen und ich habe noch nie den Auffangbehälter entleeren (Gerät öffnen) müssen.

    Die Tintenstrahler müssen regelmäßig (bei mir glaube 1x am Tag) eine kurze (KURZE) Reinigung (paar Sekunden) durchführen, damit die Kanäle (Leitungen) und der Druckkopf nicht eintrocknet.

    Als Hersteller verwahrt man sich auf diesem Wege Ansprüche der Kunden auf Garantie, daß das Gerät ja platt geht, wenn man es nicht nutzt.

    Mansche “Experten” schalten den Tintenstrahler ja auch noch an die Mehrfachsteckdose mit Schalter oder Master/Slave an, also aus wenn nicht da.

    Kommt auf die Abwesenheitszeit an, aber gut tut das dem Drucker nicht. Also meiner hat auch schon ne Menge (Zeit) ausgehalten, aber dauerhaft aus bis zum nächsten Druck (irgendwann in x Wochen) ist absolut katastrophal! Sorry, dann LASER kaufen! (Viel Spaß, wird sicher “billiger” 🙂 )

    Also auch hier sehe ich keine geplante (ich kann das Wort nicht mehr hören 🙂 ) Obsoleszenz nicht erkennen. Irgendwohin muß die Tinte im Reinigungsvorgang (dem der dem Eintrocknen vorbeugt!) ja hingelangen, sprich in ein Behältnis mit Auffang”schwamm”. (und der kann irgendwann voll sein)

    Erfindet was besseres und meldet es zum Patent an, viel Erfolg 😛

    PS: Laser wurde schon erfunden. 🙂

    PPS: Den Damenbindentip(p) nehme ich gerne auf, sollte mal irgendwann (7 Jahre in Betrieb) der Drucker mal nen Error zeigen oder auslaufen 🙂 (Überfüllter Behälter der Tinte die aus SELBSTerhaltungszwecken ausgestoßen werden muß) Also jetzt im Ernst! Binden sollten dazu ja super geeignet sein.

    Gruß

    • Du erläuterst gut, dass das Herstellerinteresse (Vermeidung auf Inanspruchnahme in der Gewährleitungszeit) gegen die Interessen des Kunden (Zweckbezogene und sparsame Verwendung der Tinte) dazu führt, dass statt der früher üblichen durch den Eigentümer abrufbaren Funktion “Druckkopf reinigen” (hat auch gereicht) nun der Drucker ständig selbst ohne Anlass eine Druckkopfreinigung durchführt.

  5. Das Gerät ist baugleich mit dem DCP-115C, welchen ich besitze.

    Hatte zwar nie das Problem dass der Behälter übergelaufen ist (dafür drucke ich wohl zu wenig), wohl aber dass der integrierte “Waste Counter” dafür gesorgt hat, eine kryptische Fehlermeldung auszugeben.

    Zum Glück konnte ich diesen dank der Hilfe von Google zurücksetzen.

  6. Ike59 sagt:

    Wir haben einen 115C und einen 215C in Betrieb. Seit jahren nutzen wir ebenfalls günstige Tinte und sind mit den Geräten recht zurfieden.
    Einzig diese unsäglich nervende und nirgends dokumentierte Zählerei und dem irgendwann folgenden Fehler können wir nichts Gutes abgewinnen!

    An beiden Druckern haben wir aber bereits mehrfach dieses Zählwerk zurückgesetzt, und die Geräte sind bislang noch nicht am Tropfen. Eine untergelegte Matte oder Schale würde das dann verhindern. Und dann gucken wir mal weiter….
    Die Vorgehensweise beim Zurücksetzen des Zählwerkes findet man im Internet für das jeweilige Modell.

    Unverschämt ist es diese Technik nichteinmal zu dokumentieren – und es ist auch dumm!
    Denn im Bekanntenkreis haben sich viele User dann andere Fabrikate gekauft weil ja der Brother vermeintlich schnell “kaputt” ist…

Schreibe einen Kommentar