Schuhsohlen

Jörg Schröder meldet folgenden Fall: Schuhsohlen

Der Fall ereignet sich: dauernd, überall

Das ist mir wichtig! Das hat mich genervt!

Bin von Berufs wegen Schuhfachmann (Händler und Reparateur). Von vielen Schuhherstellern werden schon seit den 80er Jahren u.a. Schuhsohlen aus Polyurethan (PUR) verarbeitet (das sind die schön weichen, dicken, die vielfach auch unter Sportschuhen angebracht sind. Aber auch die von aussen schön fest aussehen, z.B. bei teuren Wanderschuhen, haben meist einen weichen PU-Kern). Seit einiger Zeit fällt mir aber auf, dass diese Sohlen beginnen sich bereits nach kurzer Zeit aufzulösen und dann regelrecht zerfallen, obwohl das Obermaterial des Schuhes noch eine längere Tragdauer zuließe. Die Behebung dieses Schadens durch Reparatur ist meist unmöglich, da das Anbringen der komplett neuen Schuhsohle Spezialmaschinen erfordert. Dass der Kunststoff Polyurethan diese Zerfallserscheinungen zeigt und nicht ewig hält ist eine Eigenschaft dieses Materials an sich, aber ich habe schon 20 Jahre alte Schuhe mit PU Sohle zur Reparatur gehabt, bei denen die Sohle noch intakt war. So ist auch hier zu vermuten, dass die Hersteller die Eigenschaften dieses Kunststoffes gezielt beeinflussen und eine „Sollbruchstelle“ einbauen um den Schuhverkauf „anzukurbeln“.

Wie ergeht es Dir bei diesem Thema? Nervt es Dich so wie mich? Bitte kommentiere.

MURS? NEIN DANKE!

Dipl. Betriebswirt (FH), Gründer von MURKS? NEIN DANKE! Seit 1986 Führungs- und Projekterfahrung in Konzernen, KMU, Krankenhäusern, Kommunen, Vereinen und zahlreichen Projekten. Heute erfolgreicher Dozent, Coach und Berater für Stadt- und Regionalentwicklung, Business Development, Personalentwicklung, Qualitätsmanagement und Social Media.

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46 Kommentare zu “Schuhsohlen
  1. Roland sagt:

    Zur Reparatur von Kunstoff/Weich-Schuhsohlen gibt es für mich nur ein Wundermittel:

    ShoeGoo !!!

    Das ist quasi Gummi-Schuhsohle aus der Tube.
    Gibts in jedem besseren Skateshop und riecht wie Pattex. Hält Bombe!

    Zerbröselnde Schuhsohlen hatte ich bislang aber gottseidank noch nicht, das betrifft glaube ich vor allem so Laufschuhe,oder?

    • CCJ sagt:

      Schon oft hatte ich Probleme mit Schuhsohlen, die durchgebrochen sind: bei teuren schönen Ecco-Schuhen, auch bei wunderbar weichen und leichten Reitstiefeletten T-Boots. Die Firma gibt es nicht mehr. Also kaufte ich welche der Firma Blundstone. Die Kosten 170€ und sitzen wie eine zweite haut, man merkt sie nicht, wenn man sie den ganzen Tag bei der Arbeit mit den Pferden trägt. Eigentlich machen Sie alles mit.
      Nun habe ich ein paar gebrauchte erstanden vor 6 Wochen. Super gut erhalten, schönes weiches Leder, passen eins a. Und heute stelle ich mit Entsetzen fest, dass sich die Sohlen bei beiden Schuhen verabschieden! Sie sind unter den Ballen gebrochen, und bei beiden lösen sich große Bestandteile vom Hacken, fallen große Stückchen aus der Sohle. Bei einem Schuh sieht man das blanke Metall des Innenlebens! Ich bin entsetzt! So ein fantastischer Schuh und so ein Murks! Und man kann die Sohle nicht entfernen und eine neue anbringen lassen, weil sie vulkanisiert angesetzt wurde. Und das Leder ist wunderbar schön geschmeidig, alles perfekt, nur die Sohle verabschiedet sich – ich werde die tollen Stiefeletten wohl in die schwarze Tonne stecken müssen…grauselig, viel zu schade, aber leider nicht zu retten.
      Ich kann nur allen Reitern und Leuten, die auf dem Land arbeiten und gute bequeme leichte Stiefeletten brauchen, empfehlen, dass sie keine Blundstones mehr kaufen.!!!

      • Mandy sagt:

        Genau das selbe ist mir auch passiert, schade das man kein Foto Hochladen kann.Ich war damit beim Schuster, der sagte mir ich solle die Schuhe solange tragen wie es geht und dann wegschmeißen.Ich ärgere mich maßlos über so einen schlimmen Materialfehler bei so teuren, einst so tollen Schuhen. So einfach kann man eine gute Marke ruinieren!

  2. Ursula sagt:

    Mir sind schlechte Schuhsohlen bereits in drei Fällen bei der Firma ARA aufgefallen. Inzwischen meide ich ARA-Schuhe, wenn ich irgend kann, obwohl sie für mich eigentlich sehr bequem wären.

    Bei zwei Paar Pumps hatte ich ein Loch jeweils an derselben Stelle der Sohle, die bei mir wohl beim Gehen besonders belastet ist. Und das zu einem Zeitpunkt, wo das Oberleder noch vergleichsweise gut in Form war, also unverhältnismäßig früh. Bei keinem anderen Hersteller habe ich sowas bisher beobachtet, und zwar unabhängig von der Preislage des Schuhs, von hochwertig bis spottbillig.

    Das dritte Paar waren Goretex-Stiefeletten, dort sind die Sohlen nach einigen Jahren einfach weggebröselt. Diese Schuhe hatte ich mir als „stadtfeine“ Schneestiefel gekauft und mangels Notwendigkeit selten getragen. Die Sohlen sind also der reinen Werkstoffalterung zum Opfer gefallen. Auch sehr ärgerlich!

  3. Ich hatte einmal das große Glück, ein Paar Halbschuhe aus dem Hause ECCO zu besitzen, deren Sohle sich nach nur etwa einem Jahr in Wohlgefallen auflöste. Ein zu Rate gezogener Schuhmacher konnte nur mit den Schultern zucken mit dem Hinweis, daß auf dem Material keine Reparatur hält. Also Zweck erfüllt abdafür in den Müll – und das bei völlig intaktem OberLeder und Lederinnenfutter.
    Das Gegenbeispiel – auch von ECCO sind ein Paar leichte Wanderstiefel, die über eine so robuste Sohle verfügen, daß sie noch heute im Dienst sind. Gekauft habe ich sie im Spätherbst 2001 noch für knapp 300Mark. Sie sind noch heute wasserdicht und atmungsaktiv und so bequem wie Turnschuhe. Ich hab seither nicht wieder so gute Wanderstiefel von ECCO gesehen und auch von anderen Herstellern.

    • Ernst Schwabe sagt:

      Ich hatte auch zwei Paar ECCO-Schuhe, bei denen sich die Sohlen nach wenig
      Gebrauch in Krümel auflösten. Oberleder und Fütterung alles in bestem Zustand.
      Beide Paare „Made in Thailand“.
      Ein weiteres ECCO-Paar, das schon über 10 Jahre alt, ist noch in einwandfreiem
      Zustand, allerdings „Made in Portugal“. Was sagt uns das?

    • Franz Amon sagt:

      Selbst erlebt und aus diesem Grund kaufe ich keine Ecco mehr.

  4. karl sagt:

    Ja, ja, die Sache mit den Schuhen… Ich kaufe i. d. R. keine Markenware, sondern Deichmann, Reno & Co. Entsprechend brökeln meine Sohlen schon nach drei Monaten weg – aber für 19,99 € * 4 mal im Jahr kann man das fast noch verkraften – die teuren Markenschuhe für 100 € halten auch nicht länger. Interessant ist, dass ich „neulich“ mal (Auswahl war besch*) ein paar Schuhe für 49,95 € mitgenommen habe, und diese jetzt nach einem guten halben Jahr immer noch munter vor sich hin funktionieren. Entsprechend hab ich mir jetzt noch zwei Paare davon gekauft und hab die nächsten zwei, drei Jahre ausgesorgt und muss mir deshalb keine Gedanken mehr darüber machen 🙂

    Aber trotzdem schön, dass sich mal jemand Gedanken drüber macht – teilweise sind die Schuhe schon im Laden für den Laien offensichtlich unbrauchbar.

    • Andreas sagt:

      Denkt bitte mal jemand darüber nach, wer Schuhe für 19,99 € produzieren kann, die auch noch mindestens 2 Jahre halten sollen? Wie soll das gehen? Nur auf dem Rücken der armen Kreaturen in Asien, die sich die Finger wund nähen. Schuhe in dieser Preiskategorie müssen wohl oder übel als das betrachtet werden, was sie praktisch sind – ein Verbrauchsgut.

      • Andreas W. sagt:

        Schuhe über den Endpreis nach ihrer Qualität zu beurteilen, ist heute längst überholt. Auch teure Schuhe werden nicht selten von armen Kreaturen in Asien genäht bzw. geklebt. Die 60€ Schuhe von Mustang, welche ich mir einst kaufte, lösten sich an der Sohle nach wenigen Monaten in Wohlgefallen auf. (Und dabei mussten sie nur im Büro und zum Parkplatz laufen:)

      • WeHa sagt:

        Der Markenschuh für 200€ wird oft in der selben Fabrik gefertigt, wie der Diskonterschuh für 20€. Der Unterschied sind die verwendeten Materialien, die Komplexität der Ausführung und die Gewinnspanne im Handel. Der Arbeiter bleibt gleich…
        (Mal in einer Doku gesehen, wo Diskonterware verfolgt wurde. Im Raum nebenan durfte nicht gefilmt werden, weil da für „Nike“ gefertigt wurde und man das Design des neuen Modells laut Vertrag geheim gehalten werden muß.

  5. Elmar Bruns sagt:

    Mein Problem in diesem Zusammenhang ist, dass es immer weniger Schuhmacher (Schuster) gibt, die in der Lage sind, vernünftig zu reparieren. Die Älteren geben auf, die Jüngeren werden Mister Minit. Denen teure Schuhe in die Hand zu geben, kann man vergessen (oder sie gleich wegschmeißen).

  6. ein anderer Stefan sagt:

    Oh ja, Schuhe. Ich hatte mal Schuhe von Josef Seibel gekauft, eigentlich eine gute Marke. Nach nur einem halben Jahr (deswegen heißen sie wohl Halbschuhe…) waren beide Sohlen in Höhe des Fußballens quer durchgebrochen und die Schuhe wegschmeißreif. Ich habe andere, billigere Schuhe, die auch meine offenbar merkwürdige Art zu gehen jahrelang aushalten.
    Ich habe mir mal ein paar Timberland-Stiefel gegönnt (prima Winterschuhe), nach kurzer Zeit ist die Zugschlaufe hinten oben abgerissen.
    Mittlerweile kaufe ich schon ungern Schuhe, weil ich fürchte, dass die schnell kaputtgehen… Ich muss wohl doch mal ein halbes Monatsgehalt für handgefertigte Schuhe hinlegen.

    • Andreas sagt:

      Ich hatte bisher bei Wanderschuhen von Lowa eine Totalablösung der Sohle – natürlich nach über 2 Jahren. Die Schuhe waren ansonsten in perfektem Zustand.
      Generell ist mir aufgefallen, dass ich seid 2005 keine Schuhe mehr gefunden habe, bei denen die Sohle nicht viel zu viel Abrieb zeigte und schliesslich versagte (alles teure Markenprodukte).
      Das Ergebnis ist: Schuh wegwerfen obwohl er eigentlich noch gut aussieht.

  7. Fred Ahlers sagt:

    mit fünf Freunden haben wir uns vor ca. 10 Jahren Wanderschuhe von Meindl gekauft.
    Obwohl das Oberleder bei allen Schuhen noch gut aussah, sind innerhalb der letzten zwei Jahre die Sohlen kaputt gegangen.
    Beim Neukauf teilte uns ein Händler mit, das man die Schuhe hätte an Meindl einsenden können, und die dann neue Sohlen angebracht hätten.
    Da alle Schuhe entsorgt wurden, war für uns dieser Tipp nicht mehr hilfreich.

  8. Hallo

    Bekannte hat meiner Frau ein Paar neue Wanderschuhe überlassen, da sie durch eine gesundheidliche Beeinträchtigung diese Schuhe nicht mehr tragen kann.
    Warscheinlich nie gebraucht.
    Standen noch längere Zeit bei uns rum. Nach unserem Umzug kamen diese „neuen u. nie gebrauchten“ Schuhe zum Einsatz.
    Sie kam nicht weit. Zog sich eine schwarze , bröselige Spur durch unsere geflieste Küche.
    Fazit : Jetzt weiß ich auch warum

    Grüße HDB

  9. Markus sagt:

    Lieber Jörg,
    da Du vom Fach bist, wie Du behauptest musst du wissen:
    – Der Pu-Kern ist die Dämpfung! Also wichtig für das wohlbefinden des Trägers!
    -früher wurden mehr Weichmacher in die Sohlen gegeben so hielten sie länger!
    Heute im Sinne der Gesundheit aber weniger! Diese Sohlen halten heute ca 5-10 Jahre. Früher 10-20 Jahre!
    -Die guten teuren Wanderschuhe kann man für 80.- € neu besohlen lassen! Beim Hersteller natürlich!
    -Verschweigen möchte ich natürlich nicht das es auch nicht neu besohlbare Wanderschuhe gibt!
    Deshalb in den Fachhandel gehen die klären euch alle auf!
    Der Markus ein Outdoor-Fachverkäufer

  10. Markus sagt:

    Ps.: Ich vergaß wenn die Schuhe länger stehen als gelaufen werden dann tritt der Weichmacher schneller aus! Also schön viel wandern gehen;-)
    Markus

  11. MUECKE sagt:

    Bei meinen Ecco Schuhen haben sich auch die Sohlen abgelöst. Da die Schuhe in einem Ecco SHop in Deutschland gekauft wurden handelt es sich um Original Ecco Schuhe. Ecco hat die Sohle kostenlos erneuert, aber das Ecco Feeling ist dahin. Ich muss aber dazu sagen, dass die Schuhe kaum genutzt wurden da ich immer nach längeren tragen blutige Fersen bekomme. So etwas hatte ich vorher noch nie. Seitdem kaufe ich immer Schuhe von Rohde oder Jomos ohne jeglicher Probleme. Ich habe Schuhgrösse 47.

  12. Stefan sagt:

    Hallo,

    ich kann allen Männern nur die Schuhe der Fa. Haix empfehlen (ich bekomme von denen übrigens keinen Cent!). Mir wurden sie von einem Polizisten empfohlen, die Firma ist offizieller Ausrüster verschiedener Polizeien in ganz Deutschland. Zwar sind die Schuhe im Onlineshop teurer als für die Polizeisten, aber ich hatte noch NIE einen Halbschuh, der nach drei Jahren ziemlich intensiver Nutzung nur ein Mal eine Absatzreparatur benötigte. Wenn das so weitergeht, halten die noch drei Jahre.
    Leider haben die nichts für Frauen, sonst hätte ich meine schon mitversorgt.

  13. Anja sagt:

    Ich habe dieses Problem mit den Hacken.
    Ich habe immer beim Italiener Schuhe gekauft, mit denen hatte ich nie Probleme mit abgelaufenen Hacken.
    da habe ich schicke Schuhe von 2004 und sommer 2005. die sehen noch immer aus wie neu, und das obwohl jeden Sommer getragen.
    Leider gibt es diesen Italiener nicht mehr und ich musste mir in den letzten Jahren schon woanders Schuhe kaufen.
    Und es ist total egal ob es die günstigen von Deichmann seind, oder teure Schuhe, der Hacken ist bei mir so schnell abgelaufen, das man fast zusehen kann.
    Einen Abend weggegangen und ich kann die Schuhe zum Schuster bringen ( das lohnt sich aber nur bei den teuren, und auch da hat der Schuster schonmal gesagt, irreparabel).
    Ich kaufe auch kaum noch teure Schuhe, sondenr wie ein andere hier Schon sagte, kaufe ich heute günstige Schuh, dann tut das in die Tonne schmeissen nicht ganz so weh.

    • Karin sagt:

      Hallo zusammen,
      ich hab bisher die Erfahrung gemacht, dass Billig-Schuhe bereits nach 2 bis 3 Monaten an den Absätzen derart abgelaufen waren, dass man nicht mehr drin laufen konnte. Natürlich kann ein Schuster einen neuen Absatz drauf machen. Komischerweise hält dieser Absatz vom Schuster dann ewig.
      Ich kaufe mittlerweile lieber teurere Schuhe, die dann auch tatsächlich wesentlich länger halten (z.B. Paul Green, Tamaris).

  14. Oliver sagt:

    Das Problem kenne ich auch. Meistens brechen bei mir die Schuhsohlen an der Stelle, wo beim Gehen die Zehen abknicken. Außerdem löst sich oft innen die obere Schicht (Echt-Leder) des Fussbettes ab, obwohl ich beim Schuhkauf darauf achte, dass es vernäht und nicht nur geklebt ist. Wegen des nun unbrauchbar gewordenen Fussbettes kaufte ich mir Einlegesohlen bei DEICHMANN. Sie bestanden aus 2 Schichten, einer Unterseite aus Gummi und einer aufgeklebten Schicht aus Echt-Leder. Nach nur 6 Tagen Dauerbenutzung während einer Städtereise waren die Einlegesohlen unbrauchbar. Die obere Schicht löste sich ebenfalls ab und warf Falten, wodurch ich Blasen an den Füßen bekam. Es ist unglaublich, was für ein Schrott produziert und verkauft wird. Warum wird immer ein Klebstoff verwendet, der sich bei Wärme und Feuchtigkeit auflöst, wie es üblicherweise an den Füßen vorkommt? Wahrscheinlich aus Profitgier. Die Schuhindustrie sollte sich mal an der Raumfahrt orientieren.

  15. Frankfurt sagt:

    Mit Ecco Winterstiefeln war ich bisher ganz zufrieden – hielten mehr als drei Jahre, aber dann brechen sie in der Sohle durch und Wasser kann eindringen.

    Bei Halbschuhen sind meine Favoriten Bär-Schuhe mit Naturkautschuk-Sohle.
    Die sind leicht, leise und bisher (ca.5-8 Jahre) noch nicht durchgebrochen. Allerdings fängt dort der Spaß etwa bei 100 EUR pro Paar an und ist nach oben steigerungsfähig. Ich habe dort auch noch keine Absätze erneuern müssen, was ich bei anderen (billigeren) Schuhen öfter mal mußte, weil ich wohl nicht ganz gerade laufe.

  16. M.S sagt:

    mir ist das aufgefallen da mein mann viel läuft und alle 3 monate neue schuh braucht!

    es ist immer die sohle kaput!

    sie reisst regelrecht ein!

    wäre sie durchgeloffen wirde ich ja nichts sagen aber das brechen ist schon komisch!

  17. Iris Mischker sagt:

    bei preisgünstigen Schuhen (dabei entscheidet ja jeder selbst,wo seine Schmerzgrenze liegt) habe ich mir bislang noch keine Gedanken gemacht.Bis ich mir nun ein paar (mittelpreisige) Tamaris-Winterstifel kaufte.Diese trug ich 2 Winterlang und nun ist die Sohle durch,ich überlegte des Wegwerfens,habe mich aber zur Reklamation entschieden.
    Im Schuhgeschäft wurde ich erstmal nach der Quittung gefragt (bitte wer hebt über einen längeren Zeitraum von 1-2 Jahren seine Schuhquittungen auf?).Auch das EXAKTE Kaufdatum hatte ich mir weder gemerkt noch notiert.
    Die Verkäuferin hatte aber den Tip der Kartenzahlung.Und siehe da … (gut wenn man mit Karte zahlt).
    So lieferte ich das exakte Kaufdatum plus Uhrzeit und die Verkäuferin konnte so den Bon ausdrucken – nach 15 Monaten!
    Meine Stiefel wurden eingeschickt. Und nach ca. 1 Woche bekam ich Antwort: in Form eines Gutscheins in voller Preiserstattung.
    Gerne hätte ich die Stiefel in Neu genommen,waren aber nicht mehr verfügbar.
    Doch so kann ich mir zumindest Neue aussuchen.

    Mein Fazit: öfters mal reklamieren gehen!

  18. Mahner sagt:

    Schaut alle doch mal bitte hier: Reclabox.com und dort unter ECCO.
    Der Firma ECCO sind diese Beschwerden völlig egal.
    Dieses Problem gibt es seit vielen Jahren….
    ich kaufe jedenfalls keine Ecco Schuhe mehr.

  19. ecki sagt:

    Ich kenne das Problem mit den zerbröselnden Sohlen seit vielen Jahren, unabhängig vom Hersteller. Betroffen waren meine Joggingschuhe, die in der Tat sehr strapaziert wurden. Dennoch ist es eine üble Erfahrung, wenn man während des Laufens plötzlich barfuss unterwegs ist. Eine mögliche Erklärung ist die nicht hinreichende Zugabe des Härters, welcher sehr teuer sein soll.
    Ich glaube jedoch, dass es sich hierbei um definierte Sollbruchstellen handelt, zumal ich noch Laufschuhe besitze, die älter als 30 Jahre alt sind und sich nach wie vor noch für die Gartenarbeit eignen. Leider läßt sich das Problem kaum umgehen, da heute alle namhaften Hersteller in Drittländern produzieren lassen.
    Mir hat mein Schuhmacher zwei paar Laufschuhe gefertigt, die zwar nicht billig waren und auch nicht sehr professionell aussehen, aber zweckmässig und sehr solide sind.

  20. WeHa sagt:

    Mein Problem sind weniger wegbröselnde Sohlen, als pure vorzeitige Abnutzung. So habe ich z.B: einen „wasserdichten Trekkingschuh“ von „CAP“ der relativ wenig benutzt wurde. Das Obernmaterial sieht aus wie neu, die Sohle ist aber durchgelaufen (und wasserdicht war der Schuh nie).
    Zum Vergleich habe ich ähnliche Schuhe eines anderen Herstellers, die sicher doppelt bis dreifache Laufleistung, aber keinerlei Verschließspuren haben! Gigantische Qualitätsunterschiede ! (ok, der andere Schuh kostete das doppelte).

  21. Margot Dimi sagt:

    ich kaufe seit vielen jahren meine schuhe bei Waldviertler und die schuhe halten normalerweise ca. 10 jahre lang und werden nach ca. 5 jahren einmal beim hersteller generalüberholt. (sohlen neu gemacht)

    ich musste mich heuer von meinem allerersten paar Waldviertler trennen, weil es nicht mehr sinnvoll zu reparieren war.

    die schuhe kosten je nach modell 100,- oder mehr, bei flohmärkten kann man 2. wahl vergünstigt kaufen. wenn ich die ca. 100,- plus etwa 50,- für überholen auf 10 jahre oder mehr rechne, dann sind das die billigsten schuhe, die man kaufen kann …

  22. Ich bin mit meinen 120 kg kein Leichtgewicht, und kenne das Problem mit gebrochenen, bzw. abgelaufenen Sohlen zu Genüge.

    Ich habe auch schon verschiedene Marken getestet, auch teuere, es ist aber immer dassselbe, spätenstens nach einem halben Jahr ist die Sohle hin.

    Ich habe daraus meine Konesquenzen gezogen und kaufe mir nur noch reduzierte Markenschuhe im Internet. [Red.: Firmennennung gelöscht] Da tut es nicht so weh, wenn er im halben Jahr ebenfalls in die Tonne wandern muss.

  23. Volker Oehl sagt:

    Hallo,
    ich bin auch ein Schwergewicht und habe/hatte regelm. Probleme mit löchrigen Schuhsohlen.
    Nur, daß es auf keinen Fall auf´s Laufen zurückzuführen ist.
    Als Außendienstler fahre ich zwischen 60 000 km u 80 000 km im Jahr.
    Was habe ich schon Schuhe „durchgefahren“ !!!!
    Und das hat ja wohl kaum was mit Gewicht oder Belastung zu tun.
    Seit einigen Jahren trage ich (meist im Winter) „Arbeitsschuhe/Sicherheitsschuhe“. Die gibts in jedem Baumarkt, sind unter 40,- € zu haben, modisch nat nicht der letzte Schrei , auch in gefälligem Aussehen zu bekommen (man muß ein wenig suchen), ab3er dafür halten diese Schuhe ewig.

  24. Thomas Lewinsohn sagt:

    Von Josef Seibel habe ich bereits mehrere Schuhe gehabt. Nach ca. einem Jahr fingen sämtliche Sohlen an, sich in Höhe des Ballens aufzulösen und sind dort in der Folgezeit komplett durchgebrochen. Ein Tipp: Schuhe nicht gleich wegschmeißen. Man kann sie weiter tragen, nur nicht bei Regen, sonst gibt es nasse Füße.

  25. karlm4 sagt:

    Bei Schuhsohlen ist es ähnlich wie bei Autoreifen. Je härter die Mischung, desto weniger Abrieb, aber dafür auch weniger Rutschfestigkeit (speziell bei Nässe).
    Natürlich gibt es große Unterschiede bei den Materialzusammensetzungen. Ich würde für Reparaturen nur Sohlen von Markenherstellern verwenden (z.B. XXX), welche auch für den jeweiligen Einsatzzweck passende Mischungen haben. Ein guter Schuhmacher sollte da Bescheid wissen.

  26. reiherente sagt:

    SPORTSCHUHE mit ZERSTÜCKELTEN SOHLEN:
    Hallo, gerade bin ich über Murks-Nein-Danke, Suchwort „Schuhe“, in dieses frische Thema geraten. auch ich habe Dampf abzulassen.
    Viel mehr Zeit als früher brauchte ich neulich, um mir für gelegentliches Joggen nach über 10 Jahren mal neue Joggingschuhe zu kaufen.
    Die Anfänge mehrfarbiger Sohlen fand ich damals ja noch lustig.
    Aber was ist heute daraus geworden, o Schreck! Egal ob Markenware oder billige, die Mehrheit dieser Schuhe hat heutzutage zerhackte Sohlen, sozusagen eine Sollbruchstelle an der anderen. Guckt man dann in den Bussen und Bahnen, was die Leute an den Füßen haben: das gleiche schauderhafte Bild!
    Durchgehende Laufsohlen, die man neu besohlen könnte, falls die Sohle sich schnell abnutzt, sind zur Minderheit geworden.
    Als weitere Komplikation merkte ich zum Glück noch rechtzeitig, dass ich bei internationalen Marken, anders als gewohnt, eine Zwischengröße habe. Erworben habe ich schließlich ein Auslaufmodell von Puma, die sollen öko-sozial etwas besser als andere Marken sein, und sind schon graziler und weicher als die No-Names. Zudem gibt es, wohl für verschiedene Gewichtsklassen, verschiedene Sohlendicken. Immerhin steht ein Code für die Fabrik in Vietnam in diesen Schuhen (nachgeforscht habe ich das noch nicht…)

    Zweitens, zerbröselnde Zwischensohlen von Wanderschuhen kann ich auch bestätigen. Stabile No-Names aus einem Schweizer Supermarkt haben mir 6 Gipfelstürmer-Jahre gedient, wobei ich 1x beim Schuster die krummgetretenen Absätze erneuern ließ. Da will ich noch nicht meckern. Dann haben sie nach Umzug 8 Jahre gestanden, und dann bei einer zum Glück nicht alpinen Tour zerbröselte die Zwischenschicht: die Schuhe bildeten eine Brücke über ihrer Laufsohle.
    Früher hatten Wanderschuhe zwar haltbarere Sohlen (Vollgummi statt geschäumt?), aber waren auch deutlich schwerer.

    Drittens, auch undicht werdendes Gore-Tex o.ä. -tex hatte ich schon, samt einer vergeblichen Reklamation (schon länger her, mittlere Preisklasse). Nassgeworden, riechen solche Schuhe dann wie Harzer Käse. Seitdem lasse ich die Finger davon und halte mich an den Ratschlag eines ehrlichen Outdoor-Ladners Anfang der 90er Jahre:
    glattes Leder mit wenig Nähten, Nässeschutz-Schuhcreme, dann bleibt es eine ganze Weile trocken. Leider sind solche Modelle heute selten geworden.
    Wetterfeste vegetarische Schuhe sind auch ein Kapitel für sich. Das beste Leder-Imitat hatte ich von einem US-Fabrikat, dass es leider längst nicht mehr gibt. Wirklich angenehmes Fußklima, und Nässe abweisend. Während das Obermaterial einer heutigen englischen Marke nach ein paar Jahren Risse kriegt.

    Danke für die Hinweise in diesem Thema, auf Fabrikate, die taugen.
    Einen Schwergewichtler, der von sich ablösenden Sohlen genervt war und auf Berufsbekleidung-Schuhe umstieg, weil die ja gewisse Tests bestehen müssen, kenne ich auch.

  27. Christophm789 sagt:

    Das selbe Problem habe ich auch seit mehreren Jahren. Ich habe über die Jahre mehrer Modelle von verschiedenen Herstellern gehabt und kein Modell hielt länger als ein Jahr. Jedes Mal war die Sohle die Schwachstelle. Meistens haben sich Rissen an den Seiten der Sohlen gebildet durch die dann Wasser eindringt. So hatte ich in den letzten Jahren 4 verschiedenen paar „Dockers“ Halbschuhe. Bei einen ist die Sohle nach gerade mal 2 Monaten gerissen, diese konnte ich zum Glück umtauschen. Das umgetauschte Exemplar hat dann wirklich ein ganzes Jahr durchgehalten. Ein anderes Dockers Exemplar hat sich nach 1 Jahr an der Sohle durchgelaufen und das letzte Exemplar ist nach einen halben Jahr auch an der Seite der Sohle gerissen. Das ist in soweit interessant dass ich bis heute noch ein paar Dockers halbschuhe habe und benutze die mitlerweile mehr als 13 Jahren in meinen Besitz sind und noch keine Verschleißerscheinungen haben, ausser dass ich schon mehrmals neue Schnürsenkel kaufen musste. Der Preis der Schuhe war in jeden Fall zwischen 40 und 60 Euro (außer für die 13 Jahre Alten Schuhe, die haben glaube 50 DM gekostet).
    Außerdem habe ich bis zum heutigen Tage noch Winterschuhe von Deichmann (~40 DM kaufpreis)die ich bisher jeden Winter benutze und die immer noch halten (es bilden sich jetzt aber langsam risse an der Sohle).
    An die Marken meiner anderen Schuhe die ich schon Vernichtet habe kann ich mich nicht mehr erinnern. Aber auch hier war jedes Mal die Sohle die schwachstelle, entweder durch Risse oder dadurch das die Sohle sich vom Oberschuh gelöst hat.

  28. psychotron sagt:

    ich trage nur relativ teure schuhe (doc martens(NIE WIEDER!), converse für den sommer, camel halbschuhe(mittlerweile das dritte jahr in gebrauch)), da ich viel laufe am tag. was mir da mittlerweile unangenehm aufgefallen ist, dass alle schuhe eine art pappinnensohle haben, die nach einer woche bereits zerbröselt und dann stinken die schuhe dermaßen, dass ich es beim sitzen riechen konnte. hatte niemals probleme mit schweissfüssen aber das war schon extrem. nachdem ich x-verschiedene tolle sachen gegen fussgeruch ausprobiert hatte habe ich diese pappsohle (bei allen das gleiche) herausgepuhlt und gegen antischweisseinlagen eingetauscht. seitdem ist alles gut. zum kotzen, ich verdiene nicht so viel, dass ich mir alle zwei monate schuhe für 100 – 150 € neu kaufen kann. doc martens sind echt ein kapitel für sich. und irgendwie finde ich bei sämtlichen schuhläden (9 stück haben wir) nur braune schuhe. dabei habe ich schuhgrösse 45, also eigentlich standard. aber das ist ne andere geschichte.

    • Klaus sagt:

      Die vielen Antworten hier zeigen daß es erstaunlich wenig wissen um die untershidlichen Sohlen bzw. Schuhqualität insgesamt gibt. Dabei gibt es Fachhändler, Bücher und Orthopädieschuhmacher in Deutschland, die man fragen könnte. Erst mal zu den Sohlen: Es gibt eine Version der Schaumsohlen, das nennt sich Eva, das hällt gar nicht lange. Erster Gummi ist am längsten haltbar, aber ist auch etwas schwer und federt nicht. Sohler aus Polyurethan ist das, was hier viele reklamieren. Übrigens eine deutsche Erfindung. Es ist ein hochwertiger Kunstoff, der auch in der Herstellung etwas anspruchsvoll ist. Das ist ein Grund, daß es immer wieder „Brüche“ gibt. Das Aufschäumen ermöglicht leichte und federnde Sohlen, die es früher nicht gab. Allerdings sollten die Sohlen vom Material her eine mindeste Dicke haben. Nun werden die Sohlen beim laufen, bei schweren Menschen besonders, im Ballenberich gebogen. Das müssen sie auch aushalten, und zwar mindesten eine zigtausen, dafür gibt es extra Prüfmaschinen vom Schuhinstitut in Pirmasens. Nun ist das Rohmaterial relativ teuer. Und die Mode möchte manchmal besonders dünne feine Sohlen. Noch dazu kommt, daß unrsprünglich das Aufschäumen mit Fckw Gas gemacht wurde, haute verucht man überwiegend Fckw frei aus ökogründen zu arbeiten, was das Material aber wieder empfindlicher gegen Verschleis macht. Trotzdem ist das keine entschuldigung, hauptgrund ist tatsächlich, daß im Einkauf eben das allerbilligste verwendet wird, was nicht gut ist. Bessere Firmen bieten eine Sohlenoriginalreparatur an, und gute Schmacher können die Sohlen auch reparieren. Es braucht besonderes Ersatzmaterial und besondere Kleber, und das sollte auch so gemacht werden, damit der für Knie und Bandscheiben gesunde „Luftpolsterefekt“ nicht zerstört wird. Allgemein gilt auch, daß eine Sohle wie ein Reifen ist, und ein Auto wird ja auch nicht entsorgt, wenn die Reifen abgenützt sind. Frühzeitiges Brechen wird im deutschen Fachhandel normalerweise als berechtigte Reklamation akzeptiert, und die Sohlen repariert oder die Schuhe neu ersetzt.
      Doc Marten war übrigens der Erfinder der „Luftposter“ das Patent ist heute abgelaufen, er arbeitet mit eine äußerliche Gummisohle, die innendrin ein extra weiches Poster hat. „Brüche“ gibt es da weniger, aber sobald die äußere Schicht verbraucht ist, kann man es nicht mehr reparieren und es ist etwas schwerer. Trotzdem hat diese Art Technik auch Vorteile, und einige Millionen schwören darauf (ich auch!)Man muss Dc Martens etwas „einlaufen“ weil es nicht sofort weich ist, und man soll es auch nicht länger stehen lassen, dann wird es wieder härter, aber ansonsten, ein Top -Prinzip. Insgesamt gilt, es lohnt sich gute Schuhe zu kaufen, und diese zu pflegen, z.B. immer „Spannfedern“ gegen den „Knick“ zum Gradehalten nach dem Laufen, und auch immer wieder „Eincremen“ für weiches Leder. Schlechte Schuhe sind schon nach ein paar Wochen faltig und verformt, weil viel aus Pappe (innen) und billistes nur gebügeltes Lederimitat, und viel Plastikanteil.

  29. Vladi sagt:

    Kann mich zu dem Beitrag anschliesen! Auch ich besitze ECCO Schuhe – 3 Paar hier in Deutschland erworben! Alle drei geplatzt – alle drei an gleichen stellen. Typische Bruchbilder sind mit Leichtigkeit zu finden – man sucht einfach google nach dem „подошва треснула ecco“ (Schuhsohle bruch ecco; auf Russisch). Warum? Weil in Russland die ECCO groß beliebt waren – bis genau das passierte. Kommentare hierzu löscht die ECCO übrigens sofort.

    Ich werde in nächster Zeit hier die Bilder von meinen Schuhen posten – jede ist(war) zwischen 60 und 100 Euro.

    Und die Russen kammen zu genau gleicher „Entdeckung“ – die PU Sohle ist schuld, weil absolut Wasser unverträglich und zerfällt nach dem Kontakt. Übrigens wird es vermutet, dass die Hersteller speziell hierzu die Lufttaschen in der Sohle machen, damit der Wasserkondensat so die Sohle schnell und garantiert nach ca. 2 Jahren – promt zum Garantieschluss – zerfällt.

    Ich habe ein Paar Schuh von Rieker, ca 12 Jahre alt. Keine Bruche und keine Rissen, nur moderate Abnutzspuren. Dies soll KEINE Werbung sein, weil es AUSSCHLIESSLICH auf die Sohle ankommt.

    Übrigens so unterscheidet man zwischen PU und Gummi:

    PU ist glänzend, man findet kleine Bubbles hier und dort, fühlt sich mit dem Finger roh, aschen-artig und abweisend, vom Gewicht leicht.

    Gummi ist matt, fühlt sich schmeidig, leicht klebend – wie ein Radiergummi oder Autoreifen wenn man mit dem Finger druckt und zieht, vom Gewicht – schwer.

    Mir persönlich ist sämtlicher „Komfort“ egal, wenn die Sohlen binnen 1-2 Jahren zerfallen! Und die Beträge von Vorrednern welche mit Komplexität oder Gewicht versuchen die bewussten Betrug zu vertuschen – ekelhaft und unsinnig! Ein Schuh soll halten und nicht brechen; und „Komplexität“ oder „Komfort“ sind den Pfennig Wert, wenn der Schuh kaputt geht weil paar Schlaumeier eine Technik patentieren wie man mehr Geld aus der Kaufertasche erwerben kann in dem man die Ware bewusst zerstört. Für mich persönlich gilt – keine ECCO mehr. Und das ist meine PERSÖNLICHE Meinung und Position.

  30. dibus sagt:

    Nun auch SUPERFIT….
    2 Monate alte Schuhe lösen sich auf. Antwort der Fa.: dies ist ein NATÜRLICHER Alterungsprozess auf den es keine Reklamation/Umtausch gibt. Preis des Schuhs 79,- Euro!!! Ich frage mich da nur wieso ich noch für solche Produkte arbeiten gehe. Gewollter und leider erlaubter Schrott am laufenden Band. Eigentlich trägt ein Kind einen Schuh so ca 1/2 Jahr, kommt eben aufs Alter des Kindes an,da erwarte ich für 79 Euro, dass der auch das halbe Jahr durchhält.
    Superfit ist für mich Geschichte! ….ich steige um. [Red.: Markenempfehlung entfernt]

  31. jan_voss94@gmx.de sagt:

    Hallo

    Ich habe vor 1/2 Jahr die Nike Air Presto im Netz gekauft. Das Material ist auf Fliesen gut haftend. Aber es reibt sehr schnell auf Beton ab. AUf die Frage permail wie zu verkleben, welches Material und Beschaffung dessen antwortete Nike nur das ich mich beim Schuhmacher informieren solle :/
    Es gibt ja auch Modelle mit festerer Kunstoffschicht von 3-4mm Dicke unter das daempfende Material geklebt.
    Noch absurder finde ich, dass bei dem Nike Air Presto Modell Zehen- und Versenbereich mit festereren Kunststoff unterklebt sind.

    gierig und schwer gaengiger

  32. ottifant sagt:

    Mich hat’s jetzt leider auch erwischt, vor einiger Zeit war ich dieses alljährliche Winterstiefel kaufen um 30 oder 40 Euro leid und leistete mir einen Lederstiefel mit Lammfellfutter aus der Schuhmanufaktur Josef Seibel. Kostenpunkt 130 Euros, ein wunderbarer Winterstiefel, warm, trocken und bequem, wie ein guter Schuh halt mal sein soll. Doch nun nach ca. drei Wintern, oh Schreck die Sohle löst sich auf???? Naja dachte ich, halb so schlimm, denn wir haben ja Gott sei dank noch einen Schuhmacher im Ort, ich also optimistisch dort hin und deprimiert wieder nach Hause. Aussage unseres Schuhmachers leider nichts mehr zu machen, da der komplette Sohlenblock beginnt zu zerbröseln und eine Reparatur den Wert des Stiefels weit übersteigen würde. Aber er meinte auch, ich solle mich doch mal an die Firma Seibel wenden, denn bei einem solch hochwertigen Stiefel darf so etwas eigtl. nicht vorkommen. Ich also die Fa. Seibel angeschrieben und was soll ich euch sagen, ich bekam nicht mal Antwort von denen. Ich daraufhin dort angerufen! Antwort……..Na hören Sie mal, wir verkaufen Schuhe und reparieren sie nicht. Wenn Ihr Schuh defekt ist, müssen sie halt einen neuen kaufen! Ich kann nur jedem davon abraten sich Schuhe der Fa,. Josef Seibel zu kaufen, hier werden aus allerbilligsten Materialien noch billigere Schuhe produziert und dem Kunden als deutsche Qualitätsware für völlig überzogene Preise allergrößter Murks verkauft.

  33. Sioxx sagt:

    Offenen PU-Schaum vor dem ersten benutzen mit Silikonfett einfetten und richtig kräftig und tief einmassieren.
    Silikonfett (Wasserhahn-Kartuschenfett) gibts im Baumarkt in der Sanitär-Abteilung.
    Dieses Fett ist hochgradig Wasserabweisend, Wasserbeständig und in allen normalen Temperaturbereichen gleich fest. Als Lichtschutzfaktor zusätzlich schwarzes Schuhfett drüber schmieren.

    Alle paar Wochen nachbehandeln und das PU hält ewig.

  34. naeserm sagt:

    Ich musste auch Erfahrungen damit machen – das erste Mal auf einer Bergtour, bei der Salomon-Wanderschuhe ohne Vorwarnung auseinandergebröselt sind – eigentlich sollte man die Hersteller verklagen, da sie damit lebensgefährliche Situationen erzeugen. Und nun habe ich mir bei Deichmann Sandalen der Marke Björndal gekauft. Bei beiden Schuhen ist nach 2 Monaten die Sohle mehrfach gebrochen. Ich finde, es ist eine Unverschämtheit, so etwas überhaupt zu verkaufen. Gesetze zum Verbraucherschutz sind schon lange überfällig.

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