PSR 14.4 Akkubohrschrauber, Bosch

Martin meldet aus Deutschland folgendes Produkt: PSR 14.4 Akkubohrschrauber, Hersteller: Bosch

Kaufmonat: 10/2008, Schadensmonat: 12/2010

Das hat mich geärgert:

Kaum dass die 2 Jährige Garantiezeit abgelaufen war, haben beide Akkus ihren Geist aufgegeben. Da mIr das Gerät zum wegwerfen zu teuer ist, wollte ich mir 2 Ersatzakkus kaufen. Diese sind jedoch teurer Als das Set, bestehend aus Schrauber, Koffer, Ladegerät und 2 Akkus. Fazit: wirtschaftlicher Totalschaden! Ich kaufe jetzt nur noch Billigschrauber für 35€ inkl. 2 neue Akkus.

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MURKS? NEIN DANKE!

Dipl. Betriebswirt (FH), Gründer von MURKS? NEIN DANKE! Seit 1986 Führungs- und Projekterfahrung in Konzernen, KMU, Krankenhäusern, Kommunen, Vereinen und zahlreichen Projekten. Heute erfolgreicher Dozent, Coach und Berater für Stadt- und Regionalentwicklung, Business Development, Personalentwicklung, Qualitätsmanagement und Social Media.

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4 Kommentare zu “PSR 14.4 Akkubohrschrauber, Bosch
  1. WeHa sagt:

    Meine Erfahrungen mit Bosch allgemein sind so, daß ich um Boschgeräte einen weiten Bogen mache.
    Aber meine Erfahrung mit Billigeräten ist, daß dort die Akkus noch viel weniger lange halten, auch bei vorbildlicher Nutzung.
    Akkus im Set sind obendrein meist minderwertiger als die teureren Nachkaufprodukte.

    Allerdings werden Akkus meist aus Eigenverschulden ruiniert. Problem ist, das man weiterarbeitet, obwohl man merkt, daß das Gerät schwächer wird. Bei z.B. 14.4V sind es 12 Zellen in Serie. Irgendeine davon ist die erste Zelle, die wirklich leer wird, während die anderen noch mit der Restladung weiter Strom liefern können und dieser aufgrund der Serienschaltung auch durch die bereits leere Zelle gezwungen wird. Aus Sicht der leeren Zelle, wird ein Entladestrom durch die bereits leere Zelle geschickt, was diese aber schwer schädigt (“Umpolung”).
    Eine Einstellung “die Schraube geht noch” (womit ich nichts unterstellen will), ist der sichere vorzeitige Tod eines Akkus – da kann selbst Bosch, oder sonst wer nichts dafür.

  2. mikey3100 sagt:

    Geräte mit NiCd oder NiMh Akkus sind generell zu meiden. Im Heimwerkerbereich sollte man auf LiOn (Lithium Ionen) AKkus zurückgreifen. Diese verfügen auch nach einiger Lagerzeit über ausreichend Kapazität. Gelagert werden sollten sie am Besten mit ca. 50% ihrer Kapazität, was sich meist an der Anzeige, sofern vorhanden, leicht ablesen lässt.

  3. Ich denke es liegt nicht nur an den Akkus, sonder auch an der Ladetechnik. Die meisten Akkus (NiCD, NiMH) sind irgendwann tiefentladen und durch die beigelegten Ladegeräte, die eigentlich ohne Abschaltung einen Strom X anlegen, wird der Akku nicht mehr aus diesem Zustand zurückgeholt.

    Ich nutze daher von ELV das Ladegerät ALM 7010 und eine Werkzeug-Akku-Ladezange. Zudem habe ich Original-Sanyo-Zellen als Ersatz für das Original-Bosch-Akkupack gekauft.

    Seltsam fand ich, dass die Bosch-Akkus so überhaupt nicht reanimierbar waren. Bei wesentlich älteren Akku-Schraubern und auch einigen Billig-Geräten (alle NiCD) konnte man da mehr (auch wenn lange nicht die ursprüngliche Kapazität) erreichen.

  4. RobertKuhlmann2 sagt:

    Bosch lässt seit einiger Zeit auch nur noch in China fertigen. Entsprechend ist inzwischen die Qualität der Geräte. Nur die Preise sind die alten geblieben.

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