Tintenstrahldrucker Stylus C 60, Epson

Michael Schmitt meldet aus Deutschland folgendes Produkt: Tintenstrahldrucker Stylus C 60, Hersteller: Epson

Kaufmonat: Febr. 2003, Schadensmonat: etwa Mitte 2008

Das hat mich geärgert:

SWR Sendung “Zur Sache-Hilft” von 12 Juli 2012 Mitte 2008 versagte mir der Drucker mit dem ich viel arbeite spontan den Dienst. Der Herstellerhinweis: Suchen sie eine Fachwerkstatt auf! Nach Hinweisen im www kam ich auf die Idee, bei meinem Problem könnte es sich um geplante Obsoleszenz handeln. Mit meiner Vermutung lag ich richtig. Ich fand ein Programm welches den eingebauten Chip, welcher die Seitenausdrucke zählte auf Null zurücksetzte.(SSC Service Utility). Dies vermag obendrein auch noch die Druckerpatronen von Epson zu resetten. Die Betankung der original Epson Patronen funktioniert immer noch nach so vielen Jahren. Mitlerweile ist hat mir der Epson-Chip insgesamt 3X den Druckerdienst lahmgelegt. Ich konnte allerdings mittels dieses Programmes jedesmal den Chip auf Null zurücksetzen. Offensichtlich gibt es auch Entwickler die dieses Problem der Obsolescenz sehen und versuchen dagegen zu steuern. Ich vermeide gerne und wo es nur geht-mir durch die Industrie vorschreiben zu lassen wann ich E-Müll zu produzieren zu habe und diesem die Gewinnmarge mit dem Kauf eines neuen Gerätes zu erhöhen. Tipp an die Druckergemeinde: Erkundigt euch mehr im WWW nach Alternativen und werft euer Geld nicht gleich ins Korn.

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MURKS? NEIN DANKE!

Dipl. Betriebswirt (FH), Gründer von MURKS? NEIN DANKE! Seit 1986 Führungs- und Projekterfahrung in Konzernen, KMU, Krankenhäusern, Kommunen, Vereinen und zahlreichen Projekten. Heute erfolgreicher Dozent, Coach und Berater für Stadt- und Regionalentwicklung, Business Development, Personalentwicklung, Qualitätsmanagement und Social Media.

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5 Kommentare zu “Tintenstrahldrucker Stylus C 60, Epson
  1. Ist schon etwas älter, doch weiterhin wichtig. Bitte beim Rückstellen des Zählers darauf achten, dass der Tintenschwamm im Drucker rechtzeitig gewechselt wird. Oder legt Euch einen Tintenbypass.

  2. WeHa sagt:

    Ergänzend: die typischen Tintenschwämme überleben bis zum 2. Zähler-Reset meist problemlos – aber Kontrolle ist natürlich besser

  3. HTech sagt:

    @WeHa:

    Mhmm, hab ich einen See im Drucker? Ich habe in meinem seit 2005 betriebenen Brother DCP 115c (Multifunktionsdrucker, also mit Scannen usw.) noch nie ein Pad (ich weiß welches gemeint ist!) gewechselt.

    Mir lief auch noch nie was unten durch und das obwohl ich viel drucke.

    Aber mit Druckern mit Chip und Rumgesette hab ich zum Glück keine Erfahrung, ich empfehle diese Modelle auch generell nicht. Mal sehen, wie lange es noch so einfach bleibt, bis vielleicht mal echt jeder Druckerhersteller auf so Chipkram umsteigt. Ich hoffe nicht und umgehen wird man es eh immer können.

  4. Leider ist es so, dass fast alle (Tintenstrahl)-Drucker, bei Lasern weiß ich es nicht genau, mit Chips ausgerüstet sind, die Dich zwingen sollen, Tinte zu kaufen, denn die Hersteller leben von Reparaturen/Nachkäufen, deshalb sind die Drucker so billig. Manche Leute tauschen die Chips auf der Tonerpatrone gegen andere Chips von bereits benutzten alten Patronen aus, was angeblich hilft. Es gibt außerdem im Internet Stellen, auf denen man den Rücksetz-Code für viele Drucker finden kann. Suchen unter Reset oder Rücksetzen, dann Druckertyp, das könnte helfen. Die Tintenwanne muss man natürlich trotzdem entleeren. Außerdem hilft es wahrscheinlich langfristig, wenn man sich grundlegend gegen die gezielte Müllproduktion durch alle möglichen Hersteller wehrt.
    Fast alle technischen Systeme haben heute eingebaute Sollbruchstellen oder aber Vertragsbedingungen, die zum Austausch der Geräte zwingen, lange bevor dieser technisch nötig wäre. Diese Mechanismen sind verantwortlich für unsere überbordende Müllproduktion und für das ökonomische Wachstum der betreffenden Herstellerfirmen (und damit den Wohlstand ihrer Beschäftigten/Aktionäre), was bedeutet, dass sie sich was anderes überlegen respektive von einem automatischen Wachstumsmodell verabschieden müssen, wenn das aufhören soll.

  5. Vladimir Berkut sagt:

    Erstmals Hallo zusammen.

    Da ich auf diesem Bereich mehr-weniger Profi bin, schrieb ich was zu der Sache.

    Zu Originaltinte. Die ist meinstens sehr überteuert. Allerdings ist die Qualität meistens gut bis unübertroffen.

    Beispiel – die DYE (Wasserbasierte) Tinte bei HP, Epson und Canon ist durch z.B Inktec erreichbar. Allerdings, gibt es keinen guten UVschutz, dem gibts nur bei Hersteller.

    Bei PIGMENTBASIERTER Tinte – Epson, nur sehr selten HP, gibt es nur einen einzigen Tintenhersteller auf den Planeten – Hongsam/DCTec, dass wirklich pigment produziert und keine “pigmentierte Tinte”. Die Rohproduktionskosten belaufen auf 100€/Liter. Und die Tinte hat 90 Tage Nutzungsraum nach Aufbruch des Siegels. Alle Hersteller wie OCP, Inkmate, Inktec, Peach usw sind entweder DYE oder pigmentiert.

    Die Chips-geschützte Patronen gibt es bei Brother nicht. Das ermöglicht das Drucken mit Alternativfarbe/Patronen am einfachsten.

    Bei HP ist das nur etwas schwieriger. Der Drucker läßt auch mit leeren Patronen weiterdrucken. Dementsprechend überträgt man die Chips einfach und gut es.

    Epson ist der schiwerigster Fall. Aber nicht ohne Vorteile – denn Epson(und Brother) haben einen Piezo-basierten Druckkopf. Dass ermöglicht lange Lebensdauer und kein Durchbrennen wie bei HP/Lexmark/Canon.

    Die Chips auf Epson muss man mit einen speziellen Gerät resetten. Oder man kauft sich die nachfüllbaren Auto-reset Patronen oder CISS. Das macht man am besten über Ebay.com (nicht .de)

    Auch, einzeln in der Kategorie, hat Epson einen Wastepad Counter. Nun, jeder Tintenstrahler hat einen Wastepad. Den MUSS man (entweder Besitzer, oder Fachmann) nach ca. 2 Jahren und Verbrauch ersetzen(auch Küchenpapier geeignet) oder reinigen(Waschmittel bei 60+ Grad) – sonst schmiert der Drucker oder überläuft.

    Nun, den Counter resetten die Ingeneure bei Epson und verlangen dafür auch was. Die SSC Utility wird nicht mehr entwickelt, da Epson ständig neue Sachen ausdenkt. Dementsprechend gibt es ZWEI alternativen.

    Für ca 10€ pro Reset mit “Resetters . ru” Utility durchführen. Das Geld nutzen die um die Utility weiter aufrechtzuhalten und anzupassen.

    Oder, es gibt einen brasilianischen Entwickler. Er verlangt 10 bis 30 Euro für zeitlichbegrenzten ZUGANG zu seinen Utilities. Jedes Programm ist bei ihn auf speziellen Fall eingerichtet, ABER was man von ihn runterlädt, wieviel man resettet oder das Program startet – alles unbegrenzt.

    Mit entsprechenden Kentnissen, wenn man knapp bei der Kasse ist, kann man dieses Werkzeug auch kostenlos raussuchen. Und z.B. nach erfolgreichem Reset dem Brasilianer “spenden”. Die Utility dazu nennt sich “Epson Adjustment Program”.

    Also, viel Erfolg.

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